PNP - was nun?

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hpg
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PNP - was nun?

Beitrag von hpg » Dienstag 25. November 2014, 13:26

Hallo allerseits,
ich (m, 64) bin nun auch hier angemeldet. - Seit ein paar Tagen steht die Diagnose PNP, Ursachen konnten konkret nicht gefunden werden (wobei die Ergebnisse zur Nervenwasser-Untersuchung und zum Test auf Amyloidose noch ausstehen). Man ist der Meinung, dass es sich letztlich um die Auswirkungen meiner vielen gesundheitlichen Baustellen auf das Nervensystem handelt. Da habe ich wirklich einiges zu bieten: Augentumor (Aderhautmelanom, bestrahlt, mit einigen Kollateralschäden, was die Sehfähigkeit des kranken und des "gesunden" Auges betrifft, Ausfall des Gleichgewichtsorgans im Innenohr links, Schäden am Oberkiefer und Gaumen), Hypophysen-Tumor (Adenom, Prolaktinom), vollständig entfernte Schilddrüse und damit verbunden auch der Ausfall der Nebenschilddrüse, dauerhaftes Vorhofflimmern (Macumar-pflichtig) sowie einige weitere, altersbedingte Abnutzungserscheinungen. Und, wie gesagt, nun auch noch PNP. Die Symptome äußern sich noch recht mäßig: Das übliche Taubheitsgefühl und Kribbeln bei gleichzeitiger Schmerzempfindlichkeit an den Füßen, fehlende Kalt-Warm-Wahrnehmung, einschießende Schmerzen, besonders in den Großzehen, Rückbildung der Beinmuskulatur, Probleme mit dem Fußheber, fehlende Reflexe usw. Man meint, eine konkrete Therapie mir nicht anbieten zu können.
Im Forum erhoffe ich mir nun Tipps, was ich tun könnte und was mich im weitern Verlauf der PNP noch so erwartet. Ich selbst bin bisher bei all meinen gesundheitlichen Baustellen gut damit gefahren, diese Erkrankungen nicht zu ignorieren, mich zu informieren und vor allen sie nicht mein weiteres Leben und meine Aktivitäten beherrschen zu lassen! Ich würde mich als sehr lebensfroh, aktiv und besonders reisefreudig bezeichnen (im Februar geht es z.B. für 5 Wochen nach Neuseeland). Um das alles hinzukriegen besuche ich seit etwa einem Jahr dreimal die Woche ein Fitnessstudio, um dort nach einem für mich ausgearbeitetem Trainingsplan Ausdauer (wg. 30% Verlust der Herzleistung aufgrund des Vorhofflimmerns), Gleichgewicht und Stabilität zu fördern sowie dem Muskelabbau in den Beinen entgegenzuarbeiten. Ich bin ja im Grunde der no-sports-Typ, aber die für mich erkennbaren Fortschritte lassen mich weiter brav trainieren (auch wenn ich dazu keine Lust habe!). Daneben spielen Lesen, Freunde treffen, Kochen (bes. indisch-vegetarisch und mediterran) und mein Interesse für den Fussball (Dauerkarte Bundesliga) im Leben eine große Rolle. Ein weiterer Großteil meiner Zeit geht noch für die Betreuung alter Familienmitglieder drauf. W9ie man sieht, ich habe keine Zeit und keine Lust auf meine Krankheiten, aber...
So, für heute solls das gewesen sein, denn ich habe ja genug drauflosgeschrieben! Mal sehen, was das Forum für mich bringt oder ich auch einbringen kann!
Liebe Grüße an alle Leidensgnossen und immer dran denken, was der Fußballtainer D. Stepanovic (falls ihn jemand noch kennt) gesagt hat: "Es Lebbe geht weiter!"

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