Diabetis Fuß = Schuhe von der Krankenkasse?

30% PNPler sind an Diabetes erkrankt.
Darum ist es jetzt an der Zeit ein Forum für die Diabetiker einzurichten, wo sie Tipps über die Erkrankung und Gleichgesinnte treffen.

Ich wünsche viel SPASS

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Diabetis Fuß = Schuhe von der Krankenkasse?

Beitrag von Nervenbündel » Mittwoch 9. Juni 2010, 15:00

Hallo ,
ich hoffe jemand kann mir da vielleicht weiterhelfen.

Ich habe seit zirka nem Jahr Diabetes Füße und eine Keratose an beiden füßen, bin damit in Podologischer behandlung und soweit ganz zufrieden.
Nun stelle ich mir die frage werden in meiner Situation passende Schuhe vom Arzt verschrieben?
Muss dazu sagen das ich gerade von Hartz4 zur Grundsicherung wechsel da mir vom Ärtzlichen Dienst ein Gutachten erstellt wurde indem rauskam das ich nicht mehr in der lage bin 3 Stunden täglich zu arbeiten.
Nun bin ich auch durch die umstände nicht mal ebend in der Lage mir für 130 €uro Diabetiker Schuhe zu kaufen. Ich würde gerne wissen on mein HA ein Rezept dafür austellen kann oder muss ich zu einem Orthopäden?

Gruß Oliver
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Nine
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Re: Diabetis Fuß = Schuhe von der Krankenkasse?

Beitrag von Nine » Mittwoch 9. Juni 2010, 18:39

Hallo Oliver!
Unter besonderen Umständen je nach Schwere deiner "Verletzungen" am Fuss bekommst du entweder angepasste Konfektionsschuhe oder orthopädische Masschuhe.
Das Rezept wird von Arzt verschrieben, der Orthopädieschuhmacher dokumentiert genau deine Fussdeformiäten und Geschwüre meistens sogar mit Bildern.
Er reicht einen Kostenvoranschlag mit dem Rezept bei deiner Krankenkasse ein, und die entscheidet ob sie Anfertigung vom entsprechenden Schuhen für dich unternimmt.
Üblicher Weise müssen Sie zum Schuh 10,- € Rezeptgebühr entrichten. Eine Besonderheit bei orthopädischen Maßschuhen ist der Eigenanteil, den Sie leisten müssen. Dieser beträgt bei Straßenschuhen 76,- € und bei Hausschuhen 40,- €. Die Kassen gehen davon aus, dass Sie diesen Betrag ausgeben würden, wenn Sie sich neue Schuhe kaufen würden.
Diesen Eignenanteil muss jeder Patient bezahlen.

Gruss NinE
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Re: Diabetis Fuß = Schuhe von der Krankenkasse?

Beitrag von Nervenbündel » Donnerstag 10. Juni 2010, 16:20

Danke für die schnelle antwort, hat mir schonmal nen schritt weitergeholfen.
Da ich mir schon oft kleinere verletzungen zugefügt habe und aufgrund von sehr schlechter Wundheilung wegen der Immunsubpressiven Medis dauert es recht lange bis das wieder heilt.
Werde mal mit der Kasse sprechen was da so für möglichkeiten bestehen.
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Re: Diabetis Fuß = Schuhe von der Krankenkasse?

Beitrag von johny3329 » Samstag 19. Januar 2013, 06:53

Hallo Ihr Lieben Leidensgenossen,
seit 2007 ist bei mir eine PNP bekannt,aber so richtig zum Ausbruch kam es im April 2010.
Nach einer Lumbalpunltion und einer Muskelnervenbiopsie stand es dann fest CIDP,nur sind die Ärzte sich bis heute
nicht einig was noch alles dahintersteckt,denn chron.Schmerzen hab ich auch und bin mitlerweile ein Pflegefall.
Schaffe es nur noch mit dem Rollator 300m zugehen,für weitere Strecken muß mein Mann mich im Rollstuhl schieben.
Ich hoffe das ich hier Menschen finde die mir mal mit Rat und Tat zur Seite stehen können,weil die Ärzte mich schon aufgegeben haben.Und es kann doch nicht sein, das ich die meiste Zeit mit kaum auszuhaltenden Schmerzen im Bett verbringe oder?

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carmi
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Re: Diabetis Fuß = Schuhe von der Krankenkasse?

Beitrag von carmi » Samstag 19. Januar 2013, 20:15

Hallo johny,

ich heiße dich HERZLICH :willkomm in unserm Forum.
Da du deinen Beitrag in die Diabetiker-Ecke gesetzt hast, gehe ich mal davon aus, dass du zur süßen Genaration gehörst.

Wenn ich deine Zeilen lese, dann finde ich mich darin wieder. Auch wenn ich nicht an CIDP leide, sind meine Schmerzen auch so stark, dass ich mich hauptsächlich nur noch im Rollstuhl fortbewegen kann.

Ich habe eine sehr gute Neurologin/Schmerzthreapeutin, die immer wieder versucht mir so weit wie möglich zu helfen. Leider ist das nur noch mit sehr starken Medikamenten möglich, aber so lässt sich der Schmerz besser ertragen.

Mein Hausarzt hatte vor kurzem die Idee, dass ich an einer sehr seltenen Stoffwechselstörung erkrankt sein könnte. Meine Syptome passen wie die Faust
auf 's Auge. Um diese Diagnose abzuklären wurde mir Blut entnommen und in ein Genlabor geschickt. Diese Untersuchung dürfen nur ganz wenige Ärzte durchführen. Nun warte ich jeden Tag auf die Mitteilung ob ich an Morbus Fabry erkrankt bin. Ich glaube zwar eher nein, aber mein Doc sagt, dass man nicht immer gleich alles ausschließen soll, sondern den Dingen auf den Grund gehen muss.

Ich weiß, dass ich mit meinen Ärtzten, die mich betreuen großes Glück habe. Was ich dir damit sagen möchte ist, dass nicht alle Ärzte so schnell aufgeben wie deine. Vielleicht versuchst du nochmal jemanden zu finden, der dich besser versteht.

Ich wünsche dir pnp089: und :tschoo:
:umarm:
LG Carmi
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