Diabetesmedikament Metformin

30% PNPler sind an Diabetes erkrankt.
Darum ist es jetzt an der Zeit ein Forum für die Diabetiker einzurichten, wo sie Tipps über die Erkrankung und Gleichgesinnte treffen.

Ich wünsche viel SPASS

Moderatoren: Nine, Moderatoren

Antworten
Biggi
Beiträge: 397
Registriert: Freitag 5. Dezember 2008, 16:55

Diabetesmedikament Metformin

Beitrag von Biggi » Samstag 25. August 2012, 08:29

Eine positive Seite des Diabetesmedikamentes Metformin

http://news.doccheck.com/de/article/210 ... 1c1db48e39

Michelchen
registriertes Mitglied
registriertes Mitglied
Beiträge: 2
Registriert: Freitag 31. Januar 2014, 15:53

Re: Diabetesmedikament Metformin

Beitrag von Michelchen » Freitag 31. Januar 2014, 15:58

Ich nehme Metformin nach langem Hin und Her meinerseits (ich wollte nicht) seit nunmehr 3 Monaten. Mein Hb1c Wert ist bisher nur unwesentlich gesunken, aber mein Arzt meint, ich soll es weiterhin nehmen, wobei die Dosierung erhöht wurde. Ich habe am Anfang unter Durchfall gelitten, das hat sich dann aber relativ schnell gelegt. Bin auf den nächsten Blutkontroll-Termin Anfang März gespannt.

Benutzeravatar
catweazle61
Beiträge: 3
Registriert: Dienstag 18. November 2014, 13:36

Re: Diabetesmedikament Metformin

Beitrag von catweazle61 » Donnerstag 20. November 2014, 21:32

Mit Mettformin würde ich vorsichtig sein. Was ist mit Deinen Leberwerten??? Ich habe auch seit November 2011 eine Diabetis diagnostiziert bekommen. Seitdem nahm ich Mettformin. Diese mit Verbindung von Lyrika (wegen meiner Polyneuropathie) und Doxepin (Unruhe, Angstzustände) haben meine Leber an den Rand einer Zirrhose gebracht. Ich habe diese Medis sofort abgesetzt und spritze nur noch Insulin (in geringer Dosis).
LG Catweazle
Niemals aufgeben! Solange die dicke Tante noch singt, ist die Oper noch nicht zuende!!

Andeeey
Beiträge: 4
Registriert: Montag 13. April 2015, 16:18

Re: Diabetesmedikament Metformin

Beitrag von Andeeey » Montag 13. April 2015, 17:12

Nehme nun auch seit 4 Wochen Metformin und bin damit absolut unzufrieden. Hab seitdem nur noch Durchfall und es dauert nach jeder Mahlzeit keine 5 Minuten bis ich zum Klo "renne".
Gibt es alternative Medikamente mit dem selben Wirkstoff, aber ohne diese Nebenwirkungen?

Benutzeravatar
Lighthouse
Beiträge: 65
Registriert: Sonntag 12. April 2015, 09:03
Wohnort: 25541 Brunsbüttel

Re: Diabetesmedikament Metformin

Beitrag von Lighthouse » Dienstag 14. April 2015, 05:15

Moin,Moin Andeeey,

ist es Dir bewusst auf einen Beitrag aus dem Jahr 2012 zu antworten?

LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.

Biggi
Beiträge: 397
Registriert: Freitag 5. Dezember 2008, 16:55

Re: Diabetesmedikament Metformin

Beitrag von Biggi » Dienstag 14. April 2015, 07:23

Hallo Andeey,

natürlich gibt es viele alternative Diabetesmedikamente. Aber als erstes gilt, die Kohlehydrate möglichst zu vermeiden. Dann brauchst Du nämlich eine viel geringere Dosis oder auch gar keine Medis mehr, Du vermeidest die Zuckerspitzen nach dem Essen und nur dann wird Deine diabetische PNP nicht weiter fortschreiten.

Du kannst es genauer nachlesen unter „neues Medikament bei diabetischer Polyneuropathie“. Bei erhöhten Zuckerwerten, die nach dem Genuß von Kohlehydraten unweigerlich entstehen, bildet sich das „Gift „Methylglyoxal“.
Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal, das beim Abbau von Zucker im Blut entsteht, bindet an schmerzleitende Nervenzellen und macht sie überempfindlich.
Begleiterkrankungen des Diabetes mellitus wie Schäden an Blutgefäßen, Nerven, und Nieren lassen sich nur zum Teil durch einen erhöhten Blutzuckerspiegel oder die Dauer der Erkrankung erklären. Gerade die chronischen Schmerzen in den Beinen treten teilweise bereits auf, bevor der Diabetes bemerkt wird. In preisgekrönten Forschungsarbeiten der letzten Jahre zeigte die Heidelberger Arbeitsgruppe, dass auch aggressive Stoffwechselprodukte dazu beitragen: "Selbst bei Patienten, deren Blutzuckerspiegel gut eingestellt ist, oder schon vor Ausbruch der Erkrankung sammeln sich solche schädlichen Stoffe im Körper an", erklärt der Erstautor der Publikation, Dr. Thomas Fleming. Wissenschaftler von 16 Forschungseinrichtungen weltweit waren beteiligt an der Aufklärung des Mechanismus der diabetischen Nervenerkrankung (Neuropathie).
Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal (MG) entsteht im Blut durch den Abbau des Zuckers Glucose – zwar besonders bei hohem Blutzuckerspiegel, bei Diabetikern, aber auch unabhängig davon. Körperzellen schützen sich vor diesem giftigen Zerfallsprodukt mit Hilfe von Eiweißen (Glyoxalasen), die MG abbauen. „In vielen Nervenzellen sind diese Schutzeiweiße nur schwach aktiv. Bei Diabetikern ist ihre Aktivität noch weiter gedrosselt. Das macht speziell Nervenzellen empfindlich gegenüber Methylglyoxal“, erklärt Fleming.Die Wissenschaftler untersuchten daher, wie genau MG auf Nervenzellen wirkt, die für die Schmerzwahrnehmung zuständig sind.
LG
Biggi

goodmood
Beiträge: 6
Registriert: Dienstag 2. Juni 2015, 17:08

Re: Diabetesmedikament Metformin

Beitrag von goodmood » Donnerstag 4. Juni 2015, 18:36

Sehe das ähnlich wie Biggi, ich meine man selbst sollte auch sein möglichstes tun dass man das nicht mehr weiter raufschraubt sondern konsequent eher runter, auch wenn das Verzicht heisst.

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast