Woran erkenne ich eine Polyneuropathie?

30% PNPler sind an Diabetes erkrankt.
Darum ist es jetzt an der Zeit ein Forum für die Diabetiker einzurichten, wo sie Tipps über die Erkrankung und Gleichgesinnte treffen.

Ich wünsche viel SPASS

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Markus112
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Woran erkenne ich eine Polyneuropathie?

Beitrag von Markus112 » Sonntag 17. April 2016, 12:28

Guten Tag an Alle hier in diesem Forum :)

Ich zähle am besten zuerst mal meine Symptome mit dem Zeitpunkt des Erscheinens auf:

Februar 2015: Von ein Tag auf den anderen Plötzlich keine Potenz mehr vorhanden, keine morgentliche Errektion, nur noch schwer errekbar
(alle Potenzmittel zeigten fast keine Wirkung bei mir, schon direkt von Anfang an)
September 2015: Blaseninhalt nur schwer feststellbar, Darminhalt genauso
Oktober 2015: Stark brennende Fusszehen, alle 10 Kribbeln, starkes Kältegefühl.
November 2015: Alle Fingerkuppen taub, fast kein Empfinden mehr. Teilweise auch die Unterarme davon betroffen.
April 2016: Oft ein brennendes Gefühl in der Blase, viel öfteres Wasserlassen nötig

Ich bin momentan 28 Jahre halt und habe seit 1995, also gut 21 Jahren Diabetes Typ 1. Meine Zuckereinstellung ist gut, mit einem Hba1c von 6,2 %. Denn halte ich schon konstant seit einem halben Jahr.
Dennnnoch war meine Zuckereinstellung nicht immer top, dass muss ich gestehen. Ich hatte viele Hba1c Werte mit einer 7 oder auch mal einer 8 vor dem Komma gehabt.
Bin aber schon, bevor das Auftretten der Symptome began, wieder besser eingestellt gewehsen. Diese Symptome verschlechtern sich auch immer weiter, laut meiner Wahrnehmung.
Laut diverser NLG Messungen ist absolut nichts sichtbar oder auffällig. Vibrationsempfinden und andere Untersuchungen sind auch soweit inordnung. Blutwerte auch, ausser einem starken Vitamin D Mangel, den ich aber erst seit kurzem habe.

Ihr seht also, ich bin am verzweifeln. :| Kein Arzt stelle bisher eine Diagnose. Manche schliesen eine PnP jedoch aus, manche sagen es könnte sein und der Hausarzt sagt es muss so sein, ohne jegliche Untersuchung und ich solle mich damit abfinden und mich psychich behandeln lassen. Mehr ginge da nicht mehr. :?

Frage an euch Alle, was denkt ihr selbst? Ich denke hier sind einge erfahrene Leute unterwegs, die durchaus damit was anfangen könnten.

Ich danke im voraus für eure Mithilfe 8) .

Biggi
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Re: Woran erkenne ich eine Polyneuropathie?

Beitrag von Biggi » Montag 18. April 2016, 13:06

Hallo Markus,

der HBA1c sollte bei einer diagnostizierten PNP um die 5,5 – aber auf jeden Fall unter 6 liegen. Ist eigentlich nur zu erreichen, indem Du Kohlehydrate/Zucker stark einschränkst und dadurch natürlich auch nicht so viel spritzen mußt. Du bist also nicht wirklich gut eingestellt. Und schon so lange einen Diabetes ist natürlich auch ein Faktor, denn 50 – 70 % der Diabetiker entwickeln eine PNP im Laufe ihrer Diabeteszeit.
Verschiedene Deiner Symptome können schon auf PNP hindeuten, aber die Diagnose sollte ein N e u r o l o g e stellen, der nicht nur die Nervenleitgeschwindigkeit, sondern auch Deine Reflexe mißt. Die Untersuchungen beim Diabetologen sind nicht ausreichend. Manchmal im Anfangsstadium einer PNP weisen nur fehlende Reflexe auf eine PNP hin und die Nervenleitgeschwindigkeit kann noch normal sein.

Schau mal zum Vitamin-D-Mangel hier, auch das ist eine der Ursachen für PNP

http://www.zentrum-der-gesundheit.de/po ... 00029.html

Und da wird ja jetzt wohl Vitamin D zugeführt oder ?

Beim Urologen wirst Du ja wohl gewesen sein. Diabetes und Erektionsstörungen kann halt auch zusammenhängen.

LG
Biggi

Markus112
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@Biggi

Beitrag von Markus112 » Montag 18. April 2016, 16:14

Guten Tag Biggi und erstinmal danke für deinen Beitrag :).

Einen Hba1c von 5,5% finde ich fast unmöglich zu erreichen, da haben Gesunde ja meist noch einen höheren Wert. Ich weis nicht, ob du selbst Diabetikerin bist, dann solltest du es wissen. Da müsste ich schon arg wenig essen und spritzen und das tue ich eigentlich bereits schon :/. So gesehen ist mein Zucker mit einem Hba1c von 6,2% schon gut eingestellt, nur nicht in Bezug auf die PNP also. Welche Art von PNP hast du, wenn ich fragen darf?

Reflexe sind inordnung und die NLG sowieso. Nur der Hautnerv war nicht messbar, bei dieser Untersuchung.
Eine Diagnose konnte nicht gestellt werden.
Den Vitamin D Mangel, habe ich wie gesagt erst seit kurzem, da gerade Winter war und ich mich sehr stark zu Hause zurück ziehe. Der Mangel, könnte die PNP auch nur beeinflussen laut Text und nicht komplett auslösen. Sorry, falls ich das falsch entnohmen habe. Nehme dagegen Dekristol 20.000 alle zwei Tage.

Leider sind es nicht nur Errektionsstörungen, sondern bin so gut wie impotent...
Meine Urologe ist überfragt, da kein Potenzmittel wirkt bei mir. Allerdings hat er auch nicht wirklich Untersuchungen angestellt. Der Grund Daibetes reichte aus und ich bekamm Unfug^^.

Noch eine Frage. Kann es bei einer PNP zu einer kurzzeitigen Besserung kommen, in denen man sich wieder fast vollkommen normal fühlt?! Hatte vor kurzem eine sehr schöne Besserung, die ca 4-5 Tage anhielt und fast alles wieder normal war. Ich kann nicht sagen woran es lag. Habe jedoch zuvor in hoher Dosis Milgamma eingenommen.

LG und Danke :)

Biggi
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Re: Woran erkenne ich eine Polyneuropathie?

Beitrag von Biggi » Montag 18. April 2016, 18:35

Hallo Markus,
Einen Hba1c von 5,5% finde ich fast unmöglich zu erreichen, da haben Gesunde ja meist noch einen höheren Wert. Ich weis nicht, ob du selbst Diabetikerin bist, dann solltest du es wissen.
Exakt, bin natürlich auch insulinpflichtige Diabetikerin mit diabetischer PNP, mein HbA1c liegt zwischen 5,4 und 5,8. Das kann man nur erreichen, wenn man die Kohlehydrate größtenteils wegläßt. Und wenig essen, braucht man nicht, aaaber die Kohlehydrate weg. Schau mal unter Logi Ernährung, wird auch mittlerweile von vielen Diabetologen empfohlen. Bin vor 6 Jahren leider erst auf Logi bzw Low Carb gekommen, sonst hätte es nicht so weit kommen müssen bei mir. Zu spät auf Insulin gekommen, PNP diagnostiziert seit 2001, glaub ich. Da gibt es ein Logi-Forum mit Diabetesteil, vielleicht schaust Du dort mal rein, dann wirst Du auch sehen, daß insulinpflichtige Diabetiker sehr wohl unter 6 HbA1c liegen.
Den Vitamin D Mangel, habe ich wie gesagt erst seit kurzem, da gerade Winter war und ich mich sehr stark zu Hause zurück ziehe. Der Mangel, könnte die PNP auch nur beeinflussen laut Text und nicht komplett auslösen.
Richtig, aber Du hast halt einen langjährigen Diabetes, der auch nicht gut eingestellt war. Von daher denke ich schon, daß das eigentlich die Ursache ist.
Leider sind es nicht nur Errektionsstörungen, sondern bin so gut wie impotent...
Meine Urologe ist überfragt, da kein Potenzmittel wirkt bei mir. Allerdings hat er auch nicht wirklich Untersuchungen angestellt. Der Grund Daibetes reichte aus und ich bekamm Unfug^^.
Ja, versteh ich. Um so mehr wäre diese kohlehydratarme Ernährung einen Versuch wert.
Noch eine Frage. Kann es bei einer PNP zu einer kurzzeitigen Besserung kommen, in denen man sich wieder fast vollkommen normal fühlt?! Hatte vor kurzem eine sehr schöne Besserung, die ca 4-5 Tage anhielt und fast alles wieder normal war. Ich kann nicht sagen woran es lag. Habe jedoch zuvor in hoher Dosis Milgamma eingenommen.
Milgamma nimmt man ja gegen die PNP, da ist Benfotiamin drin entsprechend Vitamin B 1.
Wurden denn bei Dir alle B-Vitamine (welche ja als Nervenvitamine gelten) untersucht ?
Bei B 1 könnte ja dann auch ein Mangel bei Dir vorliegen.

Ja, es kann zu einer Besserung kommen, wenn ein evtl. Mangel behoben ist. Hast Du Milgamma denn nun abgesetzt oder nimmst Du es weiter ?

LG
Biggi

Markus112
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@Biggi

Beitrag von Markus112 » Montag 18. April 2016, 21:00

Du hattest vorher kein Insulin? Weil du meintest zu spät auf Insulin gekommen. Und wie warst du denn davor eingestellt, ich meine irgendwo muss die PNP doch her sein? Wertemässig mein ich :( .
Ich werde generell versuchen meinen Hba1c auf um die 6% zu bekommen. Zumindest vorerst und dann Stück für Stück wenn möglich noch weiter runter. Ich habe halt nur ein altes Messgerät und auch keine Pumpe, da ist die Einstellung generell etwas schwieriger. Bekomme von der Krankenkasse einfach nichts genehmigt :? .
Biggi hat geschrieben:Richtig, aber Du hast halt einen langjährigen Diabetes, der auch nicht gut eingestellt war. Von daher denke ich schon, daß das eigentlich die Ursache ist.
Ja leider war er lange nicht gut eingestellt. Aber solange man nichts merkt oder hat, wird einem kaum klar das man eteas ändern muss :| . Leider...ärger mich und schäme mich dafür täglich!
Biggi hat geschrieben:Ja, versteh ich. Um so mehr wäre diese kohlehydratarme Ernährung einen Versuch wert.
Denkst du das hilft so sehr, wenn ich die Ernährung denn umstelle, hast du das selbst denn erlebt? Weis ja nicht wie schlimm deine PNP ist :? ?


Biggi hat geschrieben:Milgamma nimmt man ja gegen die PNP, da ist Benfotiamin drin entsprechend Vitamin B 1.
Wurden denn bei Dir alle B-Vitamine (welche ja als Nervenvitamine gelten) untersucht ?
Bei B 1 könnte ja dann auch ein Mangel bei Dir vorliegen.
Leider wurde nur Vitamin b12, also Holo-Ct Wert bestimmt. Alle anderen nicht :?
Hatte sie abgesetzt, weil ich dachte sie führen zu nichts, ausser das die Symptome nicht so Stark in Erscheinung tratten.
Undk urze Zeit später, nach dem absetzen, hatte ich eben diese Besserung.
Nun nehme ich sie wieder, Symptome halten sich zurück, aber diese Besserung erreiche ich im Moment nicht mehr!
Jetzt könnte man mutmaßen oder? :?

LG Markus

Biggi
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Re: Woran erkenne ich eine Polyneuropathie?

Beitrag von Biggi » Dienstag 19. April 2016, 10:31

Hallo Markus,

zu Deiner Frage: Vor Insulin nur mit oralen Diabetesmitteln vom Hausarzt, weil mein Diabetes auch nie über 7 HbA1c lag, zuletzt sogar nur bei 6,0, trotzdem PNP.
Die PNP verschlimmerte sich natürlich weiter - Nervenschmerzen, weil ja die Nachessenswerte nicht ausreichend behandelt werden mit Tabletten. Dann zum Diabetologen und sofortige Umstellung auf Insulin und natürlich kohlehydratarme Ernährung, dadurch auch nur wenige Einheiten Insulin, Langzeit- und Mahlzeiteninsulin). Nervenschmerzen gingen wieder weg und ich brauche bis heute noch keine Schmerzmittel.

Hier in der Bibliothek gibt es einen Artikel über Methylglyoxal, lies ihn vielleicht einmal, hier ein Auszug:
Das Stoffwechselprodukt Methylglyoxal (MG) entsteht im Blut durch den Abbau des Zuckers Glucose – zwar besonders bei hohem Blutzuckerspiegel, bei Diabetikern, aber auch unabhängig davon. Körperzellen schützen sich vor diesem giftigen Zerfallsprodukt mit Hilfe von Eiweißen (Glyoxalasen), die MG abbauen. „In vielen Nervenzellen sind diese Schutzeiweiße nur schwach aktiv. Bei Diabetikern ist ihre Aktivität noch weiter gedrosselt. Das macht speziell Nervenzellen empfindlich gegenüber Methylglyoxal“, erklärt Fleming.Die Wissenschaftler untersuchten daher, wie genau MG auf Nervenzellen wirkt, die für die Schmerzwahrnehmung zuständig sind.
Das bedeutet, daß bei jedem Zuckeranstieg, sprich besonders nach dem Essen, MG an der Nerven negativ arbeitet. D.h., daß man es erst gar nicht zu diesem Zuckeranstieg kommen lassen darf, also kohlehydratarme Ernährung. Ansonsten würde die PNP fortschreiten …

Und zum Meßgerät: Du bekämst doch sofort ein neues beim Dia-Doc, wenn Deins "kaputt" wäre, evtl. auch in der Apotheke kostenlos.
Ja leider war er lange nicht gut eingestellt. Aber solange man nichts merkt oder hat, wird einem kaum klar das man eteas ändern muss :| . Leider...ärger mich und schäme mich dafür täglich!
Ja, das ist leider so und man weiß es doch dann auch nicht besser. Und wenn man dann noch Ärzte hat, die einen nicht darauf hinweisen …. "Ach, Sie sind zwischen 6 - 7 doch sehr gut eingestellt."
Nee, so ist es aber nicht, bei PNP soll man annähernd wie ein Gesunder eingestellt sein.
Denkst du das hilft so sehr, wenn ich die Ernährung denn umstelle, hast du das selbst denn erlebt? Weis ja nicht wie schlimm deine PNP ist :? ?
Hab PNP in Füßen und dann später auch in den Händen. Seit kh-armer Ernährung + Insulin keine Verschlechterung aufgrund der Zuckerwerte mehr.

B12-Mangel hatte ich auch einmal, u.z. angeblich durch Metformin, was dann auch sofort abgesetzt wurde. B12-Mangel verschlechtert ja auch eine PNP.

Dann Vit. B 6 viel zu hoch, wiederum Verschlechterung der PNP. Hatte zu der Zeit Vitamine selbst zugeführt ohne meine Blutwerte zu kennen. Sollte man nicht tun, denn auch ein zuviel an B-Vitaminen bringt PNP-Verschlechterung mit sich. Bei zuviel B6 kann man leider medikamentös nicht entgegenwirken, einfach nur Lebensmittel meiden, wo viel B 6 drin ist.

Ich lasse jährlich die B-Vitamine (B1, B2, B6, B12 und auch Vitamin E) anhand Blutuntersuchung checken zum Teil auf eigene Kosten. B12-Test wird immer von der Kasse übernommen, wenn man mal einen Mangel hatte.
Hatte sie abgesetzt, weil ich dachte sie führen zu nichts, ausser das die Symptome nicht so Stark in Erscheinung tratten.
Undk urze Zeit später, nach dem absetzen, hatte ich eben diese Besserung.
Nun nehme ich sie wieder, Symptome halten sich zurück, aber diese Besserung erreiche ich im Moment nicht mehr!
Jetzt könnte man mutmaßen oder? :?
Nee :) , einfach mal mindestens B 1 testen lassen. Im übrigen brauchen die Nerven Zeit zur Regeneration. Das dauert und sie können sich regenerieren …

Wieviel Einheiten spritzt Du und was ?

LG
Biggi

Markus112
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@Biggi

Beitrag von Markus112 » Dienstag 19. April 2016, 12:30

Das mit dem Artikel kenne ich zumindest, weiß das hohe Werte und auch nur Anstiege, den Nerven schaden können. Seitdem ich mich eben damit beschäfdigen muss :? ..

Ja klar würde ich vim Diabetologen eins bekommen, aber irgend ein altes Modell, was dann halt mal ein Verteter da gelassen hat. Ich hätte ja gerne ein Messgerät was mit einer Pump zusammenarbeiten würde oder ähnliches, einfach mal "neure" Hilfsmittel, damit ich vielleicht meinen Daibetes noch besser einstellen kann. Verstehst du ?

Alles klar, dann werde ich auf deinen Rat hin mal alle B-Vitamine testen lassen :). Damit da auch mal etwas Gewissheit herrscht!
Biggi hat geschrieben:Das bedeutet, daß bei jedem Zuckeranstieg, sprich besonders nach dem Essen, MG an der Nerven negativ arbeitet. D.h., daß man es erst gar nicht zu diesem Zuckeranstieg kommen lassen darf, also kohlehydratarme Ernährung. Ansonsten würde die PNP fortschreiten …
Schmerzen habe ich ja Gott sei Dank noch keine, bis auf das brennen in den Füßen, was kommt und geht. Das Schlimme ist diese Taubheit und nichts zu spüren! :? Seitdem das angefangen hat, hat sich auch mein ganzes Wessen und alles verändert. Mein Leben ist ja auch nicht mehr das selbe....ich kamm zum Beispiel nicht mehr mit meiner Freundin klar, die ich so überalles liebte und sie verlies mich dann irgendwann :| .
Biggi hat geschrieben: Nee :) , einfach mal mindestens B 1 testen lassen. Im übrigen brauchen die Nerven Zeit zur Regeneration. Das dauert und sie können sich regenerieren …

Wieviel Einheiten spritzt Du und was ?
e

Was aber heißt sie müssen sich nicht regenerieren und auch nicht mehr ganz, richtig?
Ich benötige leider so oder so sehr viel Insulin. Liprolog ca. 45 Einheiten, Levemir insgesamt 40 Einheiten am Tag.

LG Markus

Biggi
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Re: Woran erkenne ich eine Polyneuropathie?

Beitrag von Biggi » Dienstag 19. April 2016, 12:55

Nun, die Pumpe nimmt Dir aber auch nicht einen hohen Zuckeranstieg nach dem Essen ab. Der ist ja erst mal da, wenn man normal ißt.
Schmerzen habe ich ja Gott sei Dank noch keine, bis auf das brennen in den Füßen, was kommt und geht. Das Schlimme ist diese Taubheit und nichts zu spüren! :?
Und das hast Du auch dem Neurologen erzählt und trotzdem nicht die Diagnose PNP bekommen ? Warst Du nur bei einem Neurologen ?
Seitdem das angefangen hat, hat sich auch mein ganzes Wessen und alles verändert. Mein Leben ist ja auch nicht mehr das selbe....ich kamm zum Beispiel nicht mehr mit meiner Freundin klar, die ich so überalles liebte und sie verlies mich dann irgendwann :| .
Hhmm, ob das dann Liebe war bei ihr ? Auch schlechtere Zeiten sollte man zusammen durchstehen können. Ich will mir da kein Urteil erlauben, aber überdenke das einfach mal …
Was aber heißt sie müssen sich nicht regenerieren und auch nicht mehr ganz, richtig?
Kommt wohl drauf an, wie lange man die PNP schon hat, würde ich da sagen. Bei mir gingen die Nervenschmerzen weg und für mich ist es jedenfalls toll, daß ich noch immer keine Schmerzmittel brauche und bin dankbar, daß ich zu dieser Ernährung gefunden habe und vor allen Dingen damit ein Weiterschreiten aufhalten kann.
Ich benötige leider so oder so sehr viel Insulin. Liprolog ca. 45 Einheiten, Levemir insgesamt 40 Einheiten am Tag.
Vielleicht versuchst Du es einmal mit kh-armer Ernährung und natürlich Bewegung, da würdest Du einiges an Insulin einsparen können. Lies Dich mal ein bei den Insulinpflichtigen in dem genannten Forum. Da findest Du auch Antworten. Es gibt auch ein Buch darüber „Stop Diabetes“.

LG
Biggi

Markus112
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Re: Woran erkenne ich eine Polyneuropathie?

Beitrag von Markus112 » Dienstag 19. April 2016, 14:14

Biggi hat geschrieben:Nun, die Pumpe nimmt Dir aber auch nicht einen hohen Zuckeranstieg nach dem Essen ab. Der ist ja erst mal da, wenn man normal ißt.
Nein, aber die Pumpe sorgt dafür das du immer mit Insulin versorgt wirst, in ganz kleinen Mengen, wenn man das möchte und so könnte man generell konstante Blutzuckerwerte erzielen und eventuelle ungewollte Anstiege, nicht nur durch das Essen^^.
Biggi hat geschrieben: Und das hast Du auch dem Neurologen erzählt und trotzdem nicht die Diagnose PNP bekommen ? Warst Du nur bei einem Neurologen ?
Richtig das habe ich. Allerdings könnte man auch erstmal von einer SFN ausgehen und nicht gleich vom schlimmsten...
Biggi hat geschrieben: Hhmm, ob das dann Liebe war bei ihr ? Auch schlechtere Zeiten sollte man zusammen durchstehen können. Ich will mir da kein Urteil erlauben, aber überdenke das einfach mal …
Hm ich weiß jetzt nicht wie alt du bist, ich denke etwas älter. Aber wenn du Anfang 20 bist, frisch verliebt und relativ schnell dein Freund starke psychichsche Probleme entwickelt, sich zurück zieht und dich nur noch fernhält und "unfreundlich" zu dir ist. Das hielt sie über ein halbes Jahr aus. Ich kann ihr da keinen Vorwurf machen. Im Endeffekt tut es mir heute noch sehr leid was da war...
Biggi hat geschrieben:Vielleicht versuchst Du es einmal mit kh-armer Ernährung und natürlich Bewegung, da würdest Du einiges an Insulin einsparen können. Lies Dich mal ein bei den Insulinpflichtigen in dem genannten Forum. Da findest Du auch Antworten. Es gibt auch ein Buch darüber „Stop Diabetes“.
[/quote]
Ich werde es versuchen. Ganz einfach ist es eben nicht...

Danke und LG
Markus

Biggi
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Re: Woran erkenne ich eine Polyneuropathie?

Beitrag von Biggi » Mittwoch 20. April 2016, 09:07

Hallo Markus,

soweit ich weiß, bekommt man die Pumpe nur, wenn man einen schlecht einstellbaren Diabetes nachweisen kann.
Allerdings könnte man auch erstmal von einer SFN ausgehen und nicht gleich vom schlimmsten...
SFN gehört ja zur PNP, gilt als Untergruppe davon und leider kann die SFN, wo ja nur die kleinen Nerven geschädigt sind, auch auf die großen Nervenstränge übergehen, insbesondere dann, wenn man nicht an der Ursache arbeitet. Hast Du denn die Diagnose SFN ?
Aber wenn du Anfang 20 bist, frisch verliebt und relativ schnell dein Freund starke psychichsche Probleme entwickelt, sich zurück zieht und dich nur noch fernhält und "unfreundlich" zu dir ist. Das hielt sie über ein halbes Jahr aus. Ich kann ihr da keinen Vorwurf machen. Im Endeffekt tut es mir heute noch sehr leid was da war...
Also lag es eigentlich an Dir. Aber vielleicht ergibt sich ja noch mal die Möglichkeit einer Kontaktaufnahme …
Ganz einfach ist es eben nicht...
Nur am Anfang die Umstellung.

LG
Biggi

affenschmerz
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Wunderschmerzmjttel

Beitrag von affenschmerz » Freitag 18. November 2016, 22:21

Ich habe schon viele Jahre brennende Füsse und habe nach langem Rumprobieren ein Schmerz-Wundermittel entdeckt.

Man koche auf halber Stufe 20 Minuten braunen Reis, nicht weissen Reis,also ungeschälten Reis,den Vollkornreis auch genannt,sehr viele B-Vitamine enthält, und nach 20 Minuten tut man das in eine Pfanne mit Sonnenblumenöl,enthält sehr
viele B-Vitamine, und brät etwa 10 Minuten, damit es besser schmeckt,kann man vorher mit Zwiebel anbraten.
Und dann essen.Die Füsse fühlen sich angenehm warm an. Ich habe das verschiedenen Labors und Krankenhäusern mitgeteilt.
Diese können das chemisch im Labor untersuchen und den durch Hitze entstandenen Super-Schmerzmittelstoff entschlüsseln und synthetisch nachbauen. Die Wirkung hält mehrere Stunden an.

Das ist sehr spannend. Wir haben einen neuen Super-Wirkstoff.

Es gilt dann eine Môglichkeit zu entdecken, inwieweit es mit einer anderen Kombination den schmerzfreien Zustand aufrechtzuerhalten kann. Ich denke, das die Regeneration der geschädigten Nervenzellen ein wichtiges Ziel ist. Daran forsche ich. Eines Tages dann ohne Tabletten auskommen können.Absolut Schmerzfrei.
Für die Schmerzen Bandscheiben, Schulter-Armsyndrom,Knieschmerzen,also Schmerzen des Bewegungsapparates habe ich schon vor Jahren die Super-Schmerzsalbe entdeckt,6 Stunden absolut schmerzfrei. Das war wirklich sensationell.Alle die diese Salbe probiert haben, sprachen von einer Wundersalbe.Die anderen Salben wirken dagegen kaum oder garnicht.Alle Akademiker,die älter sind und diese Gebrechen hatten,waren erstaunt.
Das war mein grösster Erfolg gegen Schmerzen.
Auch die Milchunverträglichkeit-Problematik habe ich gelôst an meiner Freundin.Das Ergebnis habe ich Ärzten persônlich übergeben.
Den Nobelpreis für Medizin bekomme ich aber nicht,weil ich nur Mittlere Reife habe,ich habe nur autodidaktisch studiert,bin aber bei Akademjkern aufgewachsen.
Meine Stärke ist das logische Denken.
Jetzt forsche ich weiter wegen der Pklyneuropathie,die Nervenzellen vollkommen zu heilen.
Ob es gelingt,weiss ich nicht,aber ich versuche mein Glück!

müderhund75
Beiträge: 6
Registriert: Sonntag 2. Juli 2017, 02:13

Re: Woran erkenne ich eine Polyneuropathie?

Beitrag von müderhund75 » Sonntag 2. Juli 2017, 18:53

nach dem was ich bisher über PNP gelesen habe, entstehen Schmerzen & Mißempfindungen hauptsächlich wegen der
schrumpfenden Myelinhüllen, die jeden Nerv umgeben

im Labor soll es tatsächlich schon gelungen sein diese Hüllen zu regenerieren, allerdings unter Ideal-Bedingungen,
die auf Patienten nicht übertragbar sind

auch von Nervenwachstum habe ich was gelesen, allerdings nur um o,1 mm pro Tag und auch nur im Labor

das Neueste für mich war die Annahme, daß PNP tatsächlich heilbar sei, wenn es möglich wäre eine Ursache auszu-
machen und davon soll es gleich 2oo Möglichkeiten geben

noch nicht mal eine davon wurde bei mir bisher entdeckt, nur blödes Gequatsche von Neurololos
wozu so einer 11 Jahre studiert, bleibt ein Rätsel.........die haben´s doch allesamt nicht drauf :!:
ich hatte bisher das Pech immer nur an Fach-Idioten zu geraten, wirklich helfen wollte oder konnte keiner
ich kann, wenn ich will - aber nicht jeden Tag

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