verzweifelte Suche nach PNP Ursache

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DekeRivers
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verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von DekeRivers » Dienstag 1. September 2015, 17:38

hallo, ich möchte mich kurz vorstellen. bin männlich gerade 40 geworden sportlich und leide seit meinem 20. Lebensjahr an Bandscheibenvorfällen links.
vor 10 Jahren haben bei mir die beiden BSV L4/5 und L5/S1 schwere Beschwerden hervorgerufen mit starken Schmerzen und Fußheberschwäche und Fusenkerparese. Wurde aber nicht operiert sondern nach 6 monatiger konservativer Schmerztherapie und PRT spritzen wieder hinbekommen.

Dann traten ca im Jahr 2005 auf der RECHTEN Seite im rechten Fuß leichte Brennschmerzen auf speziell auf dem Fußrücken. Geschlossene Schuhe verursachten Brennschmerzen und in den letzten Jahren bekamm ich auch Brennschmerzen an der Außenseite der Wade und im Unterschenkel speziell beim sitzen und Berührungen traten Brennschmerzen auf und leichte Mißempfindungen wie heiß/'kalt gestört. Aber NUR RECHTS. ich hab mir nix dabei gedacht, weil diese nicht ständig da waren, und manchmal auch erst nach stundenlangem sitzen auftraten. Außerdem dachte ich naja hast halt auch Stenosen und engen Spinalkanal wird halt langsam eng, mal sehen wie lange das gut geht.

Jetzt mußte ich leider im März diesen Jahres doch an L5/S1 links operiert werden. Zuerst war alles gut. LINKS keine Schmerzen mehr und Verbesserung der parese. Dann traten plötzlich auf der rechten Seite noch heftigere Brennschmerzen im ganzen rechten Bein auf. Hab das eigenständig mit Cortison behandelt (prednisolon) die ich auch im KH bekommen hatte und Wärmebäder. Leichte Besserung. Dann kam ich in die Anschlußheilbehandlung wieder starke brennende Schmerzen im ganzen Bein und jetzt auch bis in die Leiste und Genitalbereich und Taubheit in den kleinen Zehen. Kontroll MRT gemacht, kein auffäliger Befund RECHTs, keine weiteren BSV. Also gab man mir Lyrica damit gingen die schmerzen zwar weg, aber es begannen starke Faszikulationen und Muskeldeformierungen der Wade rechts. Links habe ich gar keine Schmerzen.

Dann abends plötzlich leichter stechender Schmerz in der Leistengegend rechts. Am nächsten Morgen schwacher Harnstrahl und leichte Erektionsprobleme und schwacher Schwellkörper.So ging das bis Mai bis dann kribbeln und jucken in der Blasengegend dazu kam(keine organischer Befund) Seitdem Blasenprobleme und Verlust der Beckenbodenmuskulatur. das alles innerhalb von 3 Monaten und erst nach der BSV OP L5/S1

Ich habe sämtliche NC gefragt ca 6 Stück jeder meinte, rechts ist zwar eng, aber das kommt nicht von den Stenosen ! der Operateur sagt "nein das kann nicht von der OP kommen wenn wir links operieren kann das rechts keine Probleme machen", ebnso ein 2. NC aus Bielefeld. Ich wurde 2 mal Neurologisch durchgetestet. 2 mal Lumbalpunktion keine auffälige Erkrankungen des ZNS, oder Diabetes, oder sonst was. Nervenleitgeschwindigkeit ist auch noch Ok, aber man hat neurogene Schäden beim EMG festgestellt mit der Diagnose. Wir können uns das nicht erklären wir müssen psychosomatik in erwägung ziehen. Diagnose PNP wurde nicht wirklich gestellt !

Aber es ist doch komisch, das genau in den Dermatomen rechts für L5/4 und L5/S1 die Brennschmerzen und Missempfindungen sind. Aber Jeder Orthopäde und NC meint LINKS liegende Bandscheibenvorfälle können rechts keine Schädigungen hervorrufen. Seltsam ist aber auch das mir auf der rechten Seite immer das Bein einschläft beim Schlafen auf der Seite. Kann sich innerhalb von 3 Monaten eine PNP zu einer autonomen entwicklen ? habe seitdem die verstärkten Schmerzen, manchmal auch Schubartig, sowie Potenz- und Blasenprobleme, Entleerung geht noch auch keine Inkontinenz aber Gefühlsstörung ebenso im Genital. Sozusagen die fein sensiblen Nervenzellen sind nicht mehr so vorhanden. Kann eine PNP von der S1 Wurzel auf den pudendus nerv übersringen ? Pudendus SEP war auch unauffälig, aber es fühlt sich halt taub und wabbelig bis matschig an da unten. Schwellkörper verkleinert, brennende Hoden, keine Beckenbodenmuskulatur, schwacher Harnstrahl. Kann das alles Psychosomatisch sein oder was kann ich noch tun ? Durchblutung testen ? Vitamine ? Eine Neurologische Fachklinik ? Nervenbiopsie ?

ThomasK
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von ThomasK » Dienstag 1. September 2015, 19:26

Willkommen DekeRivers,

an deiner Stelle würde ich mich in eine neurologische Spezialklinik begeben (bessere Behandlungsmöglichkeiten).

Ansonsten wird du meines Erachtens weiter auf der Stelle treten.

DekeRivers
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von DekeRivers » Dienstag 1. September 2015, 20:13

kann jemand Uni Klinik Münster empfehlen oder kennt jemand eine Klinik im Bereich Bielefeld Osnabrück oder auch Hannover
Münster hat gute Bewertungen

ThomasK
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von ThomasK » Dienstag 1. September 2015, 20:37

Göttingen soll sehr gut sein.

Ist ein bisschen weit weg, oder?

Zu den von dir genannten Kliniken kann ich leider nichts sagen.

DekeRivers
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von DekeRivers » Dienstag 1. September 2015, 20:49

nein, bis zur Uni Klinik Münster ist es fast genauso weit und mir ist die entfernung fast egal. Ich bin psychisch und körperlich nämlich total fertig.
wenn man plötzlich, Blasenprobleme bekommt, Gefühlsstörungen, keine Beckenbodenmuskulatur mehr hat und Impotent ist und vorher nie damit probleme hatte. Bin seit 5 Monaten arbeitsunfähig ist. Zukunftsängste, Existenzängste kommen dann auch noch hinzu. So langsam wird es Zeit für eine feste Diagnos und Therapie

Trotzdem bin ich der Meinung das ich keine somatoforme Störung oder psychsomatik haeb denn das ist erst so seit ich diese neurologischen Ausfälle hab. Ich werd mich morgen mal bei meinem Oberateur erkundigen wie ich in so eine Uni Klink komme. Ich hab keine Lust im Rollstuhl zu landen und mit Kathetern rumzulaufen.
Und die leichten Brennschmerzen in den Beinen und Missempfindungen begannen ja schon 2005. Wenn es was neurologisches ist dann nix von den Standard Sachen Das wurde alles gecheckt.

kein Diabetes, Blut soweit Ok keine Borellien im Liquor, keine oligo... Banden. keine Schrankenstörung, kein Myleopathiesyndrom. Alkoholmissbrauch ist auch ausgeschlossen, Schilddrüse auch OK. Das einzige das mein CK Wert Kreatinkinase sehr stark schwankt zwischen 285 und 755. Aber sagt niemand was dazu weil alle anderen Parameter ok sind

DekeRivers
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von DekeRivers » Dienstag 15. September 2015, 15:08

soo ich war gestern nocheinmal beim Neurologen, ich bekam leider wieder keine Antwort.
eine Nervenentzündung wird aufgrund einer 2 fachen Lumbalpunktion die negativ war ausgeschlossen.
die Nervenleitgeschwindigkeit rechts ist gut bzw normal alles Reflexe sind gut auslösbar ASR und PSR, was angeblich gegen eine SChwerpunktneuropathie spricht.

Aber gehen die REfelxe und die NLG relativ schnell kaputt oder dauert das Jahre ? wie gesagt die Brennschmerzen hab ich ja schon seit 10 Jahren aber erst jetzt,
ganz plötzlich 14 Tage nach der OP traten die so massiv auf, warum das so ist, konnte mir der Neurologe auch nicht erklären.

Oder hätten die Reflexe und die NLG schon längst schlecht sein müssen ? oder kann mir das noch passieren ?
Fakt ist es hat, bzw passiert ein sogenannter neurogener Umbau im Muskle statt aber keiner kennt die Ursache.

Wonach kann ich noch forschen, bzw fragen stellen ?

ThomasK
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von ThomasK » Dienstag 15. September 2015, 15:30

In einem anderen Thread ging es um eine ziemlich ähnliche Geschichte.

Zehn Jahre Beschwerden und keiner weiß wieso, weshalb und warum.

Ferndiagnosen kann hier leider keiner stellen.

Uni-Klinik aufsuchen und sich dort untersuchen lassen.

DekeRivers
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von DekeRivers » Dienstag 15. September 2015, 16:53

ich hab am 28 Oktober Termin in der Uni Klinik, wobei mir mein Neurochirurg da auch wenig Hoffnung macht. Die sollen da wohl sehr schnell sein bzw zack zack wird man da abgefertigt. Und der Neurologe meinte die werden da eh die gleiche Diagnostik machen wie bisher, also nochmal Lumbalpunktion nochmal messen usw. Ich hoffe ja das die auch mal etwas über den Tellerand hinausgucken. Bisher haben mich die Beschwerden nicht so gestört das sie nur unten am Fuß waren und beim sitzen erst nach 6 oder 7 Stunden auftragen jetzt leide ich akut unter allodynie. Mit Asuwirkungen auf Blase und Genital. Ich frage die Ärzte die verrücktesten Sachen. Das was noch fehlt ist ein MRT vom Kopf. Ich hab auch keiner Ahnung was zu einem NEUROGENEN UMBAU des Muskels führen kann.

ich wollte halt nur wisen ob Reflexe und NLG bei einer PNP direkt schnell geschädigt werden, oder ob das auch Jahre dauern kann.

ThomasK
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von ThomasK » Mittwoch 16. September 2015, 11:25

Wie definierst du schnell?

Das ist von Fall zu Fall verschieden (siehe Postings im Forum).

DekeRivers
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von DekeRivers » Donnerstag 17. September 2015, 11:11

naja ich lauf ja im Prinzip schon seit 10 Jahren damit rum, aber ich dachte naja komt halt von der Wirbelsäule.
aber angebich sagt jeder rechts wäre alles soweit OK. Erst jetzt nach meiner Bandscheiben OP links.

fängt rechts in der Wade ein Neurogener Umbau statt. :shock: links bin ich komplett schmerzfrei nur rechts halt missempfindungen wie heiß kalt gestört und brennschmerzen. Aber alle reflexe und NLG sind top in Ordnung, noch sage ICH

ich meine hätte sich in den letzten Jahren da schon was verschlechtern müssen ? Kann eine OP auf der linken Seite L5/S1 auf der rechten Seite eine Neuropathie auslosen. Können links liegende Bandscheibenvorfälle rechts eine Neuropathie auslösen ? Ich scheine ein medizinsches Rätsel zu sein angeblich gibt es sowas in der Medizin nicht bzw hat noch nie jemand was davon gehört. Und auf diese Fragen bekomme ich von keinem Arzt eine Antwort. Das ist halt echt zum kotzen wenn man sein Feind nicht kennt und optisch die Wade an Muskeln verliert.

ThomasK
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von ThomasK » Donnerstag 17. September 2015, 11:46

Du sprichst von Ärzten.

Wenn nur ein Arzt dir gesagt hat, dass NLG und Reflexe in Ordnung sind, hätte ich auch Zweifel.

Aber wenn dir mehrere Ärzte dies bestätigt haben, dann ist es so.

Ich wundere mich allerdings, dass hier im Forum in letzter Zeit Fälle geschildert werden, wo Beschwerden teilweise seit mehr als 20 Jahren bestehen und angeblich kein Mediziner weiterhelfen kann.

Ziemlich merkwürdig...

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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von DekeRivers » Donnerstag 17. September 2015, 12:59

moin moin,

es haben mehrere Messungen stattgefunden seit April 3 Stück, alle sind rechts unauffällig. Ich hab mir ja bisher auch nie was dabei gedacht weil die Beschwerden ja erträglich waren, bzw teilweise mich gar nicht gestört haben, warum also zum Arzt laufen außerdem dachte ich kenne ja die Ursache und irgendwann muss da was gemacht werden.

Hab ich mich wohl geirrt. Wahrscheinlich sind wir alle psychosomatisch gestört, ist ja die erste Erklärung der Ärzte für unerklärliche Beschwerden. :( :?
Sollten die Ärzte, Neurologen anfangen neue Forschungstudien zu entwickeln

ThomasK
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von ThomasK » Donnerstag 17. September 2015, 13:52

Drei Messungen bei ein und demselben Arzt oder bei drei verschiedenen?

DekeRivers
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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von DekeRivers » Donnerstag 17. September 2015, 16:39

bei 3 verschiedenen,

1 SEP Messung April Tibialis und Medianus beidseits OK während der REHA
1 Messung Mai Neurologie Osnabrück Paracelsusklink inkl Blut und 1. Lumbalpunktion 10 Tage stationär Blutwerte im grünen Bereich auch dieser HBA1C Wert OK
1 Messung Juni ambulant Neurologe vor Ort
1 Messung Juli stationär Bielefeld Gilead II (Neurologie) 2. Lumbalpunktion, links kaputt aufgrund der BSV, rechts In Ordnung, Auffälligkeiten im EMG der rechten Wade
1 Messung September jetzt in Bochum bestätigung des neurgenen Umbau !

nervus suralis rechts 10,5 µV links 12,3 µV Leitgeschwindigkeit 43,9 m/s rechts und 40,9m/s links peronaeus rechts 3,6 mV und 41,2 m/s
TIbialis SEP Latenz rechts 46,8 ms und links 46,3 ms

1 seltenheit hab ich allerdings in Bielefeld hat man gemerkt das ich einen überspringenden PSR habe sprich rechts aufs Knie geklopft zuckt auch das linke Bein.
aber da sind die auch nicht weiter drauf eingegangen nach dem Motto ist halt so :?: Wobei ich als Arzt genau da stuzig wäre. zumnal links Vorfalle und dann rechts die brennschmerzen. Vielleicht hab ich ja überspringende Nervenenden oder so ne Brückenleitung zwischen den Wurzeln all sowas hab ich die Ärzte gefragt.

Nein das gibt es nicht sowas hat es noch nie gegeben :!:

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Re: verzweifelte Suche nach PNP Ursache

Beitrag von DekeRivers » Samstag 17. Oktober 2015, 21:37

so ich werde wohl nicht nach Münster gehen so wie es ausieht hab ich keine Polyneuropathie alles deutet darauf hin das einfch meine Wirbelsäule im Arsch ist
nur das bisher alle Ärzte sagen es kommt nicht vom Rücken.

Hier mein Radiologiebericht vom 29.04.15

Streckfehlhaltung der Lendenwirbelsäule ohne NAchweis einer Gefügestörung. In der sagittalen nativen T2 Sequenz zeigt sich ein Signalverlust des Zwischenwirbelraumes L4/5 und L5/S1
Im Segment L4/5 subligamentäre links mediolaterale Bandscheibenprotrusion mit neurofimaler Enge links und Affektion der Nervenwurzel L5 links. Bei kurzen Pedikelfortsätzen zeigen sich initiale Spondylathrosen in diesem Segment bei habituell engem Spinalkanal, relative Enge bei L4/5

Im operierten Segement L5/S1 bei Z.n Hemilaminektomie links zeigt sich eine subligamentäre links mediolaterale Bandscheibenvorwölbung mit Beteiligung des linken Neuroforamens. Recessusstenose links sowie Affektion der Nervenwurzel S1 links. Mäßigerade ödematöse Betonung der Nervenwurzeln S1 beidseits. Das rechte Neuroforamen wird durch Bandscheibengewebe sowie durch begleitende Spondylathrosen mäßiggradig eingeengt mit Affektion der Nervenwurzel.

Nch intravenöser Kontrastmittelzugabe zeigt sich Kontrastmittel aufnehmendes Granulationsgewebe links paravertebral im Segment L5/S1 bis nach epidural reichend und Affektion der Nervenwurzel S1 links. Desweiteren in der fettgesättigenten sagittalen T1 Sequenz mit Kontrastmittel subkutan Darstellung eines 3,5 x 1,6 cm zentral hypointensen und randständig Kontrastmittelaufnehmenden Flüssigkeitsverhaltes in Höhe L4/5. Kein Nachweis eines Sequesters keine inttraspinal Raumforderung ISG ohne Affektion..... usw

ein 2. Bericht vom 07.07.15

Weiter deutlich Kontrastmittelaufnehmendes Gewebe im operativen Zugangsweg bzw Narbengewebe auch epidural insbesondere links ventral mit leichter Pelotierung des Duraschlauch. Zusätzlich eine vermehrte Kontrastmittelaufnahme der linken S1 Wurzel auch im Bereich des Austrittes der linken S1 Wurzel. Die Wurzel scheint durch das Gewebe leicht nach dorsal verlagert.

Gering vermehrte Kontrastmittelaufnahme auch im Bereich des Facettengelenks zwischen LW5 und S1 links z.b. degnerativ bedingt.

Zusätzlich zeigt sich von L5/S1 links ein medilateraler Bandscheibenvorfall welcher als Rezidiv gewertet wird und die Nervenwurzel ebenfalls verlagert. Leichte linksbetonte spinale Enge.Weitere Breitbasige Bandscheibenprotusion im Segment L4/5 geringe intrafoaminale Anteile links, keine signifikante neuroforaminale Enge oder spinale Enge.


Mein Befund aus der Ortenau Klinik Achern. vom 08.10.2015

In der mitgebrachten MRT Untersuchung der LWS Juli 2015 sowie in der heute durchgeführten Röntgenuntesuchung der LWS in 2 Ebenen Osteochondrose L5/S1 Z.n Hemilaminektomie L5 links. Rest- oder Rezidivbandscheibenvorfall in Hohe von L5/S1 links. sow Verdacht auf Facettenglenkszyste L5/S1 links mit Komprimierung des Spinalkanals sowie der Nervenwurzeln L5/S1 links. S1 mehr als L5 Desweiteren enge Spinalkanal in Höhe von L4/5 mit Bandscheibenvorfall breitbasig L4/5 und dadurch auch hier der Verdacht auf Nervenwurzelirritation L4/5 links mehr als rechts.

In Anbetracht der doch massiven Arachanopathie im Op Gebniet empfehlen wir bei einer erneuten OP dir dorsale Dekompressionspondylodes in PLIF Technik.

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