Polyneuropathie durch Dekubitus

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Sven Gruhlke
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Polyneuropathie durch Dekubitus

Beitrag von Sven Gruhlke » Donnerstag 24. November 2011, 23:02

Ich habe hier im Forum wiederholt auf meine Beschwerden und die Hilflosigkeit der Neurologen bei der Erkennung und Behandlung der Krankheit hingewiesen. Bei meinen Recherchen bin ich nunmehr zu dem Ergebnis gekommen, dass meine Beschwerden eindeutig im kausalen Zusammenhang mit dem Dekubitus III stehen, den ich während meiner 7 monatigen Reha Zeit gehabt habe. Ich habe die mich untersuchenden Neurologen wiederholt darauf hingewiesen, dass der Dekubitus Ursache für meine Beschwerden sein könnte. Dies wurde jedoch von allen Neurologen negiert. Meine Beschwerden seien eine Polyneuropathie und die habe nun mal eben unterschiedliche Erscheinungsbilder. Auffällig bei mir ist, dass ich lediglich einen stark eingeschränkten Achillessehnenreflex und ein stark eingeschränktes Vibrationsempfinden habe, alle anderen Merkmale einer Polyneuropathie sind bei mir nicht vorhanden. Ich erinnere noch genau, dass in der Reha mein Dekubitus mit sehr stark drückenden und deshalb auch sehr stark schmerzenden medizinischen Einlagerungen behandelt worden ist. Diese Behandlung wurde auch fortgeführt, obwohl ich wiederholt auf die starken Schmerzen hingewiesen habe. In der Zwischenzeit weiß ich, dass durch den starken Druck Nerven irreversibel geschädigt werden können und bei mir wohl auch sind. Ich gehe davon aus, dass die von mir aufgesuchten Neurologen dies als Ursache nicht zulassen, weil das dann ein Haftungsgrund wäre. Da die Entstehung eines Dekubitus durch entsprechende Lagerung verhindert werden kann, ist die Entstehung eines Dekubitus nach Aussage eines Professors der Neurologie in Hamburg völlig überflüssig. Was ich mir allerdings nicht erklären kann, ist das schleichende Fortschreiten der Beschwerden. Leider konnte mir keiner der von mir befragten Neurologen sagen, wie ich es stoppen könnte.

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