Radsport und PNP

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z.B. Was ist eine Lumbalpunktion, warum ist ein ENG nötig etc.

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caulimaus
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Radsport und PNP

Beitrag von caulimaus » Donnerstag 27. Februar 2014, 20:30

hallo,
ich habe mal eine frage die mich schon ewig wurmt. vieleicht klingt das ja etwas blöd, ich muss es aber für mich wissen.
ich fahre jeden tag mit meinem rad längere strecken.spinning. manchmal fällt mir das fahren wegen meiner beine etwas schwer, trotzdem fahre ich rad. immer wieder erzählen mir die ärzte hier, dass ich immer schön weiter so machen soll, es gut für die pnp ist, da ich sie damit etwas aufhalten kann? wieso aber aufhalten, wenn ich doch schon längst polyneuropathie habe? was soll mich bei plyneuropathie erwarten, als das was ich hier alles schon gelesen habe. sie tun beim reden immer horrormäßig, als ob ich mich auf schlimme dinge gefaßt machen muss, aber keiner gibt mir eine ordentliche antwort darauf. stimmt das oder quäle ich mich umsonst jeden tag und könnte damit viel kürzer treten und andere schöne dinge im leben machen? ich mache das auch nicht der figur wegen, sondern echt nur wegen meiner polyneuropathie.am abend bin ich dann so ausgelaugt, dass ich nach dem abendessen stets wieder meine schwächeschübe bekomme und aufs sofa muss. manchmal ist auch am nachmittag der tag für mich schon zu ende. :arzt: :weiss_nicht: :tschoo:

StefanL
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Re: Radsport und PNP

Beitrag von StefanL » Donnerstag 27. Februar 2014, 21:27

Hallo Caulimaus,
ich bin kein Arzt , aber ich sehe das so:
Wahrscheinlich ist die genaue Ursache deiner PNP - wie in sehr vielen Fallen - deinen Ärzten nicht bekannt, sodaß sie diese Krankheit nicht effektiv therapieren können. Daher ist es, wie auch bei mir selbst , schon ein Fortschritt, wenn es gelingt, ein Fortschreiten der PNP zu verhindern.
Bestimmt hast du hier im Forum schon mitbekommen, welche Beeinträchtigungen und oft auch Schmerzen diese Krankheit im fortgeschrittenen Stadium verursachen kann. Hierzu zählt unter Anderem . z. B. auch ein Muskelschwund in den Unteren Extremitäten. Um genau dies vielleicht zu verhindern oder zu verzögern , wird allgemein empfohlen, durch ( maßvolle ) sportliche Betätigung die vorhandene Muskelmasse zu erhalten.
Wenn ich dein Arzt wäre, würde ich dir also auch genau das sagen, ( was ich übrigens auch selbst tue! )
Gruß und gute Besserung wünscht
StefanL

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caulimaus
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Re: Radsport und PNP

Beitrag von caulimaus » Freitag 28. Februar 2014, 19:23

hallo stefan,
ich danke dir für deine ausführliche erklärung. wie weit ich genau bin weiß ich auch nicht genau, nur das ich im moment mit heißen, schmerzenden füßen zu kämpfen habe, an der sich am fußbett seit jetzt schon einiger zeit viel druckstellen bilden, die sehr schmerzen, sowie schneller hornhautbefall an den hacken. ich komme überhaupt nicht mehr hinterher, so schnell wächst die hornhaut und auch die druckstellen nach.ach wenn das nicht so weh tun würde. ach übrigens stefan, hat meine polyneuropathie keine herkunft (sagt man so?), damit hattest du auch recht. schönen dank noch mal für die schnelle antwort. lg caulimaus(weibl.) ach, dann werde ich heute mal vom radfahren träumen, schön!

Tina2014
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Re: Radsport und PNP

Beitrag von Tina2014 » Freitag 1. August 2014, 13:46

huhu
Ich mache auch Sport immer so gut wie ich kann ... Sport noch ... denke auch dass es ein kleiner Kampf gegen die Krankheit sein kann ;-)

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pinocchio60
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Re: Radsport und PNP

Beitrag von pinocchio60 » Montag 4. Mai 2015, 05:31

hallo caulimaus,

finde ich gut, mit dem sport, und stephanL hat das sehr gut erklärt.
du solltest aber weiterhin nach der ursache der PNP forschen. das muss doch einen grund haben, diese PNP ist eine BEGLEITERKRANKUNG, dh sie kommt nicht alleine, sondern da ist eine andere erkrankung.

du hast PNP gegoogelt? dann weißt du doch!
lass es nicht zu, dass die PNP fortschreitet, wenn die haupterkranku ng gefunden ist, kann man die PNP aufhalten.
lass was von dir hören.

grüße aus köln
marion
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hbry2
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Re: Radsport und PNP

Beitrag von hbry2 » Samstag 26. Dezember 2015, 18:05

Hi PNP-Betroffene,
auch bei mir wurde PNP diagnostiziert. Muß demnächst eine Lumbalpunktion über mich ergehen lassen.
Bin mal gespannt, ob danach ein Grund für meine PNP gefunden wird. Mir sagte der behandelnde Arzt,
dass das kein gefährlicher Eingriff ist. Ist dem so?
Ich bin zwar schon 78 Jahre alt und treibe auch weiterhin, so oft ich Zeit habe, Sport, z.B. Radfahren.
Gehen fällt mir momentan schwer, da ich im rechten Wade Schmerzen habe und nicht weiß, ob das von
der PNP kommt oder ob ich eine Muskelzerrung habe. Bein radfahren geht´s, aber ich würde auch wieder
gerne Walking betreiben. Hat jemand dazu einen Kommentar?
MfG hbry :tschuess

StefanL
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Re: Radsport und PNP

Beitrag von StefanL » Sonntag 27. Dezember 2015, 20:59

Hallo hbry2,
zu deinen Fragen:
Mir sagte der behandelnde Arzt,
dass das kein gefährlicher Eingriff ist. Ist dem so?
Ich weiß nicht, ob eine Lumbalpunktion eine gefährliche Angelegenheit ist, weil ich selbst noch keine erhalten habe. Aber ich denke, da kannst du dich auf den Rat des Arztes verlassen.
Bin mal gespannt, ob danach ein Grund für meine PNP gefunden wird
Wenn du alle anderen Ursachen- Nachforschungen schon durch hast, wäre das die große Ausnahme, wenn durch diese Lumbalpunktion die Ursache deiner PNP gefunden werden würde. Ich würde es dir wünschen und drück dir die Daumen.
Ich bin zwar schon 78 Jahre alt und treibe auch weiterhin, so oft ich Zeit habe, Sport, z.B. Radfahren.
Gehen fällt mir momentan schwer, da ich im rechten Wade Schmerzen habe und nicht weiß, ob das von
der PNP kommt oder ob ich eine Muskelzerrung habe.
Sport ist nach meiner Meinung das Beste, was du bei PNP tun kannst. Wenn du das mit Augenmaß machst, spielt das Alter wohl keine Rolle. Wenn du außer an der Wade sonst keine Schmerzen verspürst, denke ich , daß der Wadenschmerz eher eine Zerrung oder so etwas ähnliches ist. Aber das kann dir wohl nur ein Arzt genauer sagen.
Viele Grüße und Gute Besserung
wünscht dir
StefanL

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