Keine Diagnose

Hier kannst du Fragen zum Thema Diagnostik stellen
z.B. Was ist eine Lumbalpunktion, warum ist ein ENG nötig etc.

Moderatoren: Nine, Moderatoren

Antworten
Igel
Beiträge: 51
Registriert: Donnerstag 25. Juni 2015, 10:09

Re: Keine Diagnose

Beitrag von Igel » Dienstag 29. September 2015, 07:01

?

ThomasK
Beiträge: 109
Registriert: Dienstag 23. Juni 2015, 16:39

Re: Keine Diagnose

Beitrag von ThomasK » Dienstag 29. September 2015, 10:25

Du gehst montags zum Arzt (Urologe/Androloge) und hast am Dienstag bereits das Ergebnis.

Blut abnehmen, Laboruntersuchung.

Erfahrungsgemäß dauert das drei Werktage.

Igel
Beiträge: 51
Registriert: Donnerstag 25. Juni 2015, 10:09

Re: Keine Diagnose

Beitrag von Igel » Mittwoch 30. September 2015, 07:43

Also ich gehe jetzt nicht jede Woche zum Arzt, um den Wert messen zu lassen. Ich habe das ein paar mal getan, der Wert war dann immer gut und damit bin ich was das Thema angeht zunächst durch.

Es gibt eine ganze Hand voll Gründe, die möglich sind, warum ich Probleme mit den Muskeln habe. Bei einigen sind die Werte auch schlecht. Aber keiner weiß warum, weil das alle in die Schulmedizin nicht passt, bzw. statistisch nicht möglich ist (hatte ich ja schon mehrfach geschrieben).

Daher habe ich mich auch hier im Forum gemeldet, mit der Frage, ob wer eine Klink einen Arzt kennt, die / der sich mit so seltsamen Fälle auskennt, bzw. sich wirklich auch verlässlich darum kümmert.

Die "Nebendiagnose" Diabetes ist zwar sehr nervig, weil nicht einstellbar, aber die Muskelschmerzen sind das Hauptproblem, warum ich hier schreibe. Ich hatte diese Woche lange Arbeiten müssen, weil viel los ist. Damit stieg die Belastung für den Körper (mehrere Sitzungen hintereinander, viel PC-Arbeit unter Druck) und schon sind die Schmerzen da. Und ich meine damit nicht so´n bisschen ziehen in der Schulter, sondern Schmerzen, die ich nur noch mit wirklich heftigen Schmerzmittel versuche in den Griff zu bekommen (das nur mal in Kürze.....). Und in solchen Situationen ist der Blutzucker nachhaltig im Eimer, weil soviel körpereigenes Cortison ausgeschüttet wird, dass ich eine ganze Straße versorgen könnte.......

Igel
Beiträge: 51
Registriert: Donnerstag 25. Juni 2015, 10:09

Re: Keine Diagnose

Beitrag von Igel » Donnerstag 1. Oktober 2015, 12:07

Kurzer Nachtrag, warum ich mich nicht auf jede Untersuchungsmöglichkeit stürze:

Ich sollte für eine Untersuchung nach Süddeutschland fahren. Per Zufall habe ich nun erfahren, dass dort die Untersuchung, so wie es angedacht war, nicht durchgeführt werden kann. Ich wäre eigentlich fast 1000 Km je Strecke hingefahren, um vor Ort mir mitteilen zu lassen, dass ich umsonst gekommen bin.

Das wäre nicht das erste mal, dass mir sowas passiert. Und das bin ich leid. Es kostet viel Zeit und Geld, was ich so nicht habe......

Daher meine Nachfragen im Forum, ob wer einen Arzte / eine Klink kennt, die sich definitiv mit Muskelproblemen auskennt und umfangreiche Untersuchungen macht.
Ich habe jetzt mittlerweile durch Recherchen die Uniklinik Münster im Visier und werde mich hier versuchen zu erkundigen.

Vielleicht hat wer hier im Forum Erfahrungen mit der Klink. Sollte ich zwischenzeitlich dort gewesen sein, gebe ich meine Erfahrungen natürlich hier weiter.
Das kann allerdings "etwas" dauern, bis ich dort gewesen bin (wenn es überhaut die richtige Klink ist).

ThomasK
Beiträge: 109
Registriert: Dienstag 23. Juni 2015, 16:39

Re: Keine Diagnose

Beitrag von ThomasK » Donnerstag 1. Oktober 2015, 20:01

Es ist mir leider auch schon passiert, dass ich vergebens irgendwo hingefahren bin. Es waren zwar "nur" 60 Kilometer, aber wenn man mich vorher am Telefon aufgeklärt hätte, hätte ich mir die Zeit und den Weg ebenfalls sparen können.

Zur Uni-Klinik in Münster kann ich dir leider nichts sagen.

Von der Neurologie der Uni-Klinik in Göttingen habe ich sehr viel Positives gehört und vom HDZ in Bad Oeynhausen.

Was richtig ist und was nicht weiß man sowieso immer erst im Nachhinein.

Igel
Beiträge: 51
Registriert: Donnerstag 25. Juni 2015, 10:09

Re: Keine Diagnose

Beitrag von Igel » Freitag 16. Oktober 2015, 15:06

Ja, sorry und genau dass bin ich leid. Ich kann nicht in Flensburg anfangen und hoffen, dass ich noch vor dem Bodensee was gefunden habe. Daher hatte ich diesen Beitag gestartet......

ThomasK
Beiträge: 109
Registriert: Dienstag 23. Juni 2015, 16:39

Re: Keine Diagnose

Beitrag von ThomasK » Mittwoch 21. Oktober 2015, 19:15

Es gibt ja noch weitere Quellen, in denen andere Personen ihre Erfahrungen mit entsprechenden Kliniken/Krankenhäusern schildern.

Welche Abteilung der Uni-Klinik Münster ist es?

Igel
Beiträge: 51
Registriert: Donnerstag 25. Juni 2015, 10:09

Re: Keine Diagnose

Beitrag von Igel » Freitag 23. Oktober 2015, 14:07

.... genau dort bin ich unterwegs. Bislang nur Negativmeldungen: Sobald eine Diagnose sofort erkennbar, wird sie ausgesprochen. ansonsten wird nicht weiter untersucht, weil (Arzt) "ich kann mir nicht vorstellen, dass es DAS oder DAS ist.....". Leider scheitern weitere Diagnosen, an der begrenzten Vorstellungskraft. Und so bin ich z.B. über Jahre auf Migräne behandelt worden. Oder zumindest wurde es versucht, ohne dass es halt. Bis bei einer genaueren Untersuchung festgestellt wurde, dass es drei gebrochen Wirbel waren, die einige Nerven einklemmten, was dann zu den schweren Schmerzen führte.......

Ich bin auf die "Klinik für Schlafmedizin und Neuromuskuläre Erkrankungen" gestoßen, wobei das Wort "Schlafmedizin" nicht verwirren sollte.....

Igel
Beiträge: 51
Registriert: Donnerstag 25. Juni 2015, 10:09

Re: Keine Diagnose

Beitrag von Igel » Donnerstag 23. Juni 2016, 08:36

Hallo,
bei mir war im letzten Jahr die Hölle los und das auf verschiedenen Ebenen und es geht noch weiter. Daher erst jetzt meine Rückmeldung. Sorry.

Die von Dir benannten Punkte ThomasK (danke für die ausführliche Rückmeldung) sind es nicht. Das habe ich zwischenzeitlich untersuchen lassen.
Hinzu gekommen ist die "Diagnose" der Histaminunverträglichkeit. Also (eigentlich) "nichts" mehr essen: kein Gluten, keine Lactose, kein tierisches Eiweis: Da bleibt nicht viel. Ich habe für div. Untersuchungen tatsächlich vier Tage nichts gegessen und es ging mir im Vergleich zu sonst, wesentlich besser. Auch der BZ war dramatisch besser, immer so um 100 mg/dl. Nun esse ich wieder ein wenig und schon ist es schlechter.

Ja, Laien, da sagst Du was: Ich bin in verschiedenen Universitätskliniken gewesen und auch in einer Klinik für spezialisierte Diagnostik. Ohne diese konkret benennen zu wollen, so habe ich den Eindruck, dass nur das untersucht wird, was auch Geld bringt. An den entscheidenden Stellen wird dann abgebrochen und nicht weiter untersucht.

Und ja, ich werde von den meisten Ärzten für ein Simulant gehalten (da ja nicht gefunden wurde). Ich bin in der Zwischenzeit auf Leute gestoßen, die eine sog. "Muskelerkrankung ohne Diagnose haben", Denen geht es auch so: Sie werden überall als Simulanten gesehen.

Zwischenzeitlich wurde ich auch mit der Frage konfrontiert, ob es überhaupt wichtig ist, eine Diagnose zu haben. Meine Position hierzu: Ja.
Z.B. habe ich lange gebraucht, um einen Physiotherapeuten zu finden, der wirklich helfen kann. Im Nachgang habe ich jetzt erfahren, dass man bei bestimmten Muskelerkrankungen auf keinen Fall "Gewalt" anwenden darf (zu schwere Übungen und zu viel Ausdauer). So, dass habe ich nun nach fast 10 Jahren Physio-Suche per Zufall erfahren. "Leider" betrifft es div. Muskelerkrankungen, sodass ich im Umkehrschluss auf keine einzelne schließen kann.

Nach Aufforderung der Fachärzte sollte ich auch genau Protokoll führen: z.B. wann welche Schmerzen und wie war dann der BZ. Habe ich gemacht und den entsprechenden Ärzte vorgelegt, interessiert niemanden.

Aber es gibt auch gutes zu berichten: Nach jetzt fast 15 Jahren ist endlich mal eine Arzt mit mir um einen größeren Häuserblock gegangen und hat die Zeit gemessen: Für 1 km brauche ich 30 Min., dann machen die Muskeln nicht mehr mit. Diese einfache "Untersuchung" wurde von allen anderen Ärzten und Klinken nicht gemacht (warum auch immer).

Ja, ich würde mich gerne untersuchen lassen, aber ich habe nun keine Ahnung mehr wo. Und ich habe auch kein Bedarf, dass mir Untersuchungen versprochen werde, ich in eine Klinik gehe und dann wird es doch nicht gemacht. Die Zeit und das Geld kann ich mir sparen. Das habe ich nun zu oft erlebt.

VG

Igel

Igel
Beiträge: 51
Registriert: Donnerstag 25. Juni 2015, 10:09

Re: Keine Diagnose

Beitrag von Igel » Donnerstag 28. Juli 2016, 19:21

So, ich bin nochmal in München gelandet, um mich - wie mir versprochen wurde - auf den Kopf stellen zu lassen. Mal sehn, was dabei raus kommt.

(Zwischenzeitlich war ich noch kurz woanders routinemäßig wg. Zöliakiekontrolle.Soweit alles O.K, nur soll ich jetzt Fructose meiden).

Bin mal gespannt, ob das wieder auf Psychosomatik oder auf Schilddrüse hinaus läuft. Zwei Freunde von mir, schließen schon Wetten ab. Ich tippe auf Schilddrüse.........

Monique
Beiträge: 16
Registriert: Samstag 27. August 2016, 20:56

Re: Keine Diagnose

Beitrag von Monique » Montag 29. August 2016, 08:11

Hi Igel,
dann wünsche ich Dir, dass Du dort in guten Händen bist!

BItte berichte doich dann mal, wie es Dir dort ergangen ist und wie es weiter geht?

Mir wurde es auch empfohlen, aber die Wartezeit ist ja so lange....

alles Gute Dir!

Antworten

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 4 Gäste