therapeutisches Bergsteigen

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Bergsteiger
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therapeutisches Bergsteigen

Beitrag von Bergsteiger » Mittwoch 13. Juni 2012, 22:16

Ich selbst mache gute Erfahrungen wer von Euch hat Erfahrungen.
Meine Erfahrung:
In Eurer Gruppe bin ich neu, deshalb möchte ich meine Erfahrung mit PNP Euch erzählen. Zuvor bitte meine Erfahrungen nicht übertragen jeder hat eine eigene Geschichte und auch eine andere PNP. Aber vielleicht gibt es Schnittmengen.
Ich bin 1953 geboren und von Beruf Pfarrer. Und stoßt Euch nicht an der Rechtschreibung, ich denke schneller als ich schreibe.
Vor sieben Jahren wurde ich mit Herzinfarkt ins KH eingeliefert. Gott sei dank kein Herzinfarkt, aber Herzrhythmusstörung Kräfteabfall und Kribbeln in den Füßen. Keiner kam auf PNP. Dann hatte ich grenz wertige Ergebnisse. Nach zwei KH Aufenthalte schickte man mich an die UNI Klinik in Würzburg. Da stellte man fest, dass ich im Fuß keine Fibrien mehr habe (die kleinen Nerven). Fast ein Jahr musste ich auf die Ergebnisse warten. Seitdem bin ich nun ein regulärer PNP-Patient.(Wichtig für die Schwerbeschädigung) Inzwischen bin ich untersucht worden ich erspare mir die Liste Spinalkanal bis Gift und Gene alles ist abgeklärt. Aber ich habe immer noch eine PNP aber ohne Genese, also die Ursache ist unklar. Die Medizin (Psychopharmika) machte mich dick 125 kilo, eine Kathastrophe ich konnte keine Schnürsenkel mehr zumachen.
Durch schlechte Handwerker musste ich den Fußboden in meinem Haus 200 km entfernt von meinem Wohnsitz selbst heraushacken und ich hatte keine Medizin mit. Nach einer Woche Arbeit habe ich 10 Kilo abgenommen. Die Tabletten setzte ich ab und änderte mein Essverhalten. Jetzt wiege ich (183 groß) 106 Kilo. Gleichzeitig bekam ich einen Freund der Psychater -Facharzt ist. Er lernte mir Mental über das Denken Neuronen in Schwung zu bringen dann behandelte ich meine Füße mit Arnikaspree aus Tschechien und nahm Magnesium Vitamin B 1,6 und 12 regelmäßig ein. Gabapentin habe ich versucht abzusätzen aber bei schlechtem Wetter benutze ich es noch. In dieser Zeit bekam ich Sport verordnet Wassergymnastik. Ich ärgerte mich als letzter, als ich jung war, war ich Bergsteiger in der sächsischen Schweiz und kletterte bis zur 8b (äußerst extrem) die es damals offiziell noch gar nicht gab.
Ich probierte die Muckiebude aus dieses motivierte mich nicht. Daraufhin nahm ich mir mental vor im nächsten Jahr besteige ich den großen Wehlturm eine leichte IV natürlich als zweiter gut gesichert. Jeden Abend Gymnastik mit dieser Motivation.
In dieser Zeit kam ein Theologieprofessor in unserem Pfarrkonvent er erzählte etwas über ausgewogenes Leben im Pfarramt. Ein Satz ging mir unter die Haut Ich kenne einen glücklichen Pfarrer der geht als Ausgleich Bergsteigen.
Dazu forderte ich beim Arzt Behandlung ein ich erlebte ja nur sinnlose Analyse. Stangerbad und Behandlung meines Rückens (ich hatte als Jugendlicher Morbus Scheuerman die Knochen wurden weich und so habe ich einen Knick in der Wirbelsäule. Ich als Laie vermute das hier die Ursache für die PNP ist, aber weil es weder Spinalkanal oder Zwischenwirbelscheibe ist liegt dieses außerhalb der Denkschablonen der Ärzte. Vor einem halben Jahr vor ich nach Selb in die Kletterhalle und schaffte eine 10 m hohe Wand III -IV. Ich war richtig stolz. Jetzt gehe ich jeden Dienstag 18.00 Klettern im Sommer am Fels 20 km Entfernung und im Winter in die Kletterhalle 25 m Entfernung. Der Muskelaufbau ist zu merken und es macht Spaß. Ich habe mich entschieden den schmerzen nicht einfach dick machende Tabletten entgegenzusetzen sondern Bewegung gegenzusetzen. Noch einmal bitte nicht meine Erfahrung übertragen aber die Motivation es könnte gehen wäre ein Gewinn um eigene Wege zu finden. Noch vor zwei Jahren sagten die Ärzte nach zwei Jahren aus therapiert. Dagegen sprechen neuere Erkenntnisse, Nervenzellen können sich neu bilden. Im Moment probiere ich ein Hochton gerät aus das die Bein Oberschenkelmuskeln stimuliert und dabei indirekt die Nervenzellen im ganzen Körper stimuliert. Gegenüber einer harten total zerstörerischen Krankheit haben wir eine Krankheit wo wir gegenhalten können. Dieses verschreibt kein Arzt zu diesem können wir uns gegenseitig Mut machen. Und wir werden uns verschieden Aufrichten. Dieter
Erfahrungsbericht:

Heute war wieder Dienstag mein Klettertag. Vor dem Klettern waren meine Füße Zement. Ich dachte das Klettern wird nichts oder es wird schwierig. Mit zwei Gabapentintabletten ging es dann einigermaßen. Jetzt nach dem Klettern habe ich gute Gefühle im Fuß. Letzte woche erlebte Ich das Gleiche. Beim klettern benutze ich die Füße und mein "Kopf" muß mit den Füßen reden. Ich denke dadurch entsteht ein Signalfluss der die Nervenzellen anregt. Also nicht nur Bewegung sondern denkende Bewegung. Meine Leistungsgrenze ist im IV. Schwierigkeitsgrat, da stehe ich in der Wand habe den Eindruck es geht nicht weiter fange an zu Überlegen setze überlegt Füße und Hände ein und schaffe es gerade so. Natürlich Seil von oben. Diese ungefährliche Grenzerfahrung bringt das Signalsystem die Nerven in eine inensive Arbeit. Ich weiß nicht wie diese in andere Übungen oder Herausforderungen übersetzen kann. Wenn ihr noch etwas an Kraft aufbauen könnt dann gibt es Kletterhallen und auch therapeutisches Klettern. Schaut Euch mal in Google "Therapeutisches Klettern an" !

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