Physiotherapie nach Vojta

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pinocchio60
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Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von pinocchio60 » Sonntag 26. April 2015, 06:41

hallo liebes forum,

seit einigen monaten bekomme ich einmal die woche vojta, meine therapeutin war mit dem verlauf zufrieden. wird ja eigentlich bei baby´s gemacht, aber gutt, wenn sie zufrieden ist, ........... ihr wißt ja, was man alles ausprobiert.

also hat sie mich monatelang an bestimmten stellen "gedrückt", sie würde mich "bahnen", hat sie erklärt. der eine fuß zuckte leicht, die hand, ..... aber sonst war nix.

doch plötzlich, beim vorletzten mal, kam der entscheidende durchbruch. plötzlich ist mein ganzer körper "explodiert" ich hatte die wildesten zuckungen, ohne das ich darauf einfluß gehabt hätte, und nicht nur das, plötzlich hoben sich meine arme und beine auf, und alles bewegte sich symetrisch in richtung körpermitte mitte, wenn ihr versteht.
die therapeutin sagte, die musklen und nerven würden sich "erinnern" und die zuckungen würden bei späteren behandlungen einem anderen effekt weichen,
gut so, war schon ne komische sache.
es war für mich sehr anstrengend, ich habe dabei schwer geatmet, und hinterher war ich total fertig, aber .............. mein gangbild hat sich total verbessert, ich spüre auch meinen körper ganz anders, fast so wie früher, wenn ich mich daran erinnere

ich hatte dann beim letzten mal gleich zwei therapeuten, die an mir rumgedrückt haben, und die gleiche reaktion, nur noch viel schneller als beim ersten mal, nicht mehr so ganz wilde zuckungen, aber die zwei hatten auch richtig arbeit, bei den bewegungen die richtigen stellen zu drücken,
und hinterher der gleiche erfolg beim gehen, bei der körperhaltung. ich sollte danach dann auf das wackelbrett, ich hatte keine probleme, vorher war das wackelbrett für mich das schlimmste folterinstrument.

das ganze praxisteam stand da und schaute mit beim gehen zu, alle sind total begeistert, grinsen mich jetzt nur noch an,
ich schwöre, ich bin ein neuer mensch.
kann meinen rollator entsorgen.
die beinschienen jemand anderm schenken
ich gehe jetzt ohne diese dinger über die strasse

hat das einer schon mal erlebt?


grüße aus köln
marion
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leonedis
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von leonedis » Dienstag 28. April 2015, 19:14

Hallo Marion,
dein Bericht über die gravierenden Besserungen bei dir freuen mich so sehr. Da sieht man mal den Erfolg von Geduld und Durchhaltevermögen. Bei mir sind ja auch während der letzten 2 Jahre entscheidende Verbesserungen eingetreten. Warum und wovon weiß ich selbst nicht genau, aber einen ganz wichtigen Anteil daran haben Physio- und Ergotherapie. Ich weiß wie toll es sich anfühlt wieder ein Stück vorangekommen zu sein. Meiner Ansicht nach kann ein guter Physiotherapeut viel mehr bewirken als ein Arzt. Sicher benötigt man auch Medikamente, aber die allein können es nicht richten. Weiterhin gute Besserung!

LG Leonedis :pnp_32:

denise02
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von denise02 » Mittwoch 29. April 2015, 14:47

Hallo Marion,
das hört sich ja gut an. Werde meine Neurologin auch mal auf diese Therapieform ansprechen. Ich bin von Muskelverspannungen in den Beinen geplagt, die sich unter Belastung verschlimmern. Bisschen Umherlaufen reicht mir schon. Seit zwei Jahren sitze oder liege ich mehr oder weniger rum. Das sind wahrscheinlich die Folgen eines Vitamin b12 Mangels. Der ist zwar längst behoben. Allerdings haben sich die motorischen Nerven noch nicht erholt. So die Aussage eines Rheumatologen.
Ich wünsche Dir, dass Du weiterhin solche Besserungen verspührst. Das Wichtigste ist ja, dass der verbesserte Zustand dann auch bleibt.

Gruß Denise

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pinocchio60
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von pinocchio60 » Donnerstag 30. April 2015, 05:37

liebe mitstreiter,

ich lese hier so im forum herum.
und ich stelle fest, dass sich seeeeeeeehr viele bei mißempfindungen oder schmerzen auf das sofa legen, und warten bis der doc hilft, oder irgendjemand ein wundermittel kennt.
so geht das natürlich nicht.
seit den ersten symptomen habe ich außer dem üblichen ärtztemarathon sehr viel sport und physio gemacht.
ICH GEB NIEMALS AUF !!!!!!!
auch in meinem beruf als selbständige friseurmeisterin arbeite ich gerne, nur die büroarbeiten hasse ich, aber muss gemacht werden.
ich bilde gerne aus, und übe viel mit den azubi´s und dem personal.
meine vier enkelkinder sind ständig bei mir, und der schrebergarten ist mein hobby.
im gartenverein bin ich schriftführerin.
vor drei wochen habe ich mir ein therapierad gekauft, und bin auf meiner ersten tour, seit 23 jahren, 30 km gefahren.
auf meiner nordic walking tour laufe ich 9,6 km, und brauche dafür 2 std und 12 min.
ich will mich hier nicht profilieren, aber lasst bitte die zeit nicht so sinnlos verstreichen.
schmerzen habt ihr, egal ob ihr rumliegt, oder ob ihr euch bewegt.
auch ich habe am anfang verzweifelt auf meine schmerzen gehorcht, aber irgendwann wurde es mir zuviel, da hab ich mir meine stöcke rausgekramt und bin einfach gelaufen, gegen den schmerz, und er war zwar dabei, aber ich hab mich mit ihm ausgesöhnt, er ist halt mein ständiger begleiter, trotz sehr starken schmerzmitteln.

also bitte, liebes forum, lasst euch nicht hängen.
dazu muß ich euch sagen, ich habe zweimal krebs, der eine wurde 2013 erfolgreich beseitigt, der andere ist unheilbar.
die therapie, die dafür nötig ist, hat dazu eine sterbequote von 40 %, die habe ich zweimal machen müssen, und habe meine 60 % genutzt. :wink:
ich möchte nicht bedauert werden, ich lebe seitdem viel bewußter und bin glücklich.
ICH BIN GLÜCKLICH UND GEBE NIIIIIIIIIIIIIIIIIIIEMALS AUF !!!!!!!!

grüße aus köln
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von denise02 » Donnerstag 30. April 2015, 13:25

Hallo Marion,
ich glaube, ich muss Dich da mal über paar Dinge aufklären. Wissen solltest Du, dass es sehr unterschiedliche Formen der PNP gibt. Manchen Leuten hilft Bewegung und manchen leider nicht. Durch meine Nervenstörung z. B. kann ich meine Beine leider nicht sehr lange belasten. Mache ich das trotzdem etwas mehr und länger, bereue ich das am nächsten Tag, weil es dann gar nicht mehr geht. Ich kann also immer nur oder sollte zumindest bis zu einer gewissen Grenze die Beine belasten. Deine Ratschläge sind deshalb nicht für jeden hier geeignet. Außerdem denke ich, dass jeder mit dieser Krankheit selbst herausfinden muss, was ihm gut tut und was eben nicht und das sicher auch schon herausgefunden hat. Wenn ich von sitzen und liegen spreche, dann heißt das nicht, dass ich nicht versuche mich sportlich zu betätigen. Ich spiele z. B. in einer Tischtennismannschaft mit. Fast jeden Samstag treibe ich dadurch Sport. Doch werde ich leider danach so gut wie immer auf den Boden der Tatsachen geholt. Denn dann muss ich paar Tage ruhen, weil ich nur noch tierische Verspannungen in den Beinen habe. Lege ich meine Beine hoch, erholen die sich wieder. So sieht das ganze aus. Übrigens brauche ich keine Schmerzmittel. Auch darin unterscheiden sich die vielen Arten der PNP. Meine Zeit vergeude ich deshalb nicht. Ich hab Familie und geh jeden Tag arbeiten. Hab zum Glück einen Bürojob. Ich kann nur leider nicht mehr so viel wie früher, aber das wird hoffentlich wieder. Und glaub mir, ich habe schon sehr viel ausprobiert, damit es besser wird. Ich denke, niemand von uns liegt nur auf dem Sofa und wartet darauf, dass er gesund wird.
Also ich wünche Dir, dass es auch bei Dir weiter aufwärts geht.

Gruß
Denise

leonedis
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von leonedis » Donnerstag 30. April 2015, 18:30

Hallo Marion,
es ist schon so wie Denise sagt, die PNP hat tausend Ursachen und Verlaufformen. Sicher gibt es auch welche die sich "aufs Sofa legen", aber ich denke das ist eine kleine Minderheit. Mir geht es heute viel besser als zu Beginn meiner Erkrankung aber ich habe auch Tage an denen nichts geht. Da nützt der ganze Willen nichts, wenn ein Stück Nerv nicht funktioniert kannst du die "Leitung" nicht mit Willenskraft überbrücken. Ich gebe auch niemals auf, aber manche Dinge sind eben nicht machbar. Ich kann nicht arbeiten, bin froh wenn ich meinen Haushalt führen kann. Trotzdem habe ich ein zufriedenes Leben, weil es meiner Seele gut geht. Und wie schon gesagt, ich freue mich sehr für dich. Weiter Alles Gute!

LG Leonedis :pnp_32:

StefanL
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von StefanL » Donnerstag 30. April 2015, 21:03

Hallo Marion,

GEBT TROTZ ALLEM NICHT AUF!

Diesen Satz habe auch ich hier schon mehrmals an Leidensgenossen geschrieben.
Natürlich zeigt sich die PNP in vielen unterschiedlichen Ausprägungen, Schweregraden, Schmerzen und persönlichem Leidensdruck.
Nicht alle Fälle sind miteinander vergleichbar, aber die Aufforderung GEBT NICHT AUF gilt für Alle.
Ich freue mich und entbiete dir meine Anerkennung für deine Positive Lebenseinstellung.
Mach weiter so, GIB NICHT AUF!!
Gruß und Gute Besserung
wünscht dir
Stefan

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pinocchio60
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von pinocchio60 » Samstag 2. Mai 2015, 04:07

auweia,

jetzt hab ich mich aber hier unbeliebt gemacht!!!
was ich eigentlich mal sagen wollte, .......
auch ich habe jahrelang nix gemacht, und wenn, dann tat es mir am nächsten tag weh, und darum hab ich dann am ende noch weiniger gemacht.
aber ich habe niemals aufgehört, nach der URSACHE zu forschen, weil "unklar" war mir nie genug. da muss es doch einen grund für geben, wenn ich nicht diabetiker, alki oder ms bin/habe, und vitaminreich ernähren tu ich mich auch, also WARUM?????

die zeit läuft, PNP ist schleichend fortschreitend, der tod kommt für uns grausam.
forschen und horchen, ärzte und uni´s, zweitmeinung, drittmeinung, dicke mappe mit berichten anlegen, immer mitschleppen, und immer "WARUM???"

seit 2001 laufe ich nun damit herum, keiner der doc`s konnte mir mein "warum" erklären.
zuerst kam der eine, dann der andere krebs,
innerhalb von 5 monaten
das auch noch, womit habe ich das verdient?
mein mann, die kinder, enkel ....... ich werde sie verlassen müssen
warum denn jetzt das auch noch? heulselbstmitleidschluchzverzweifel

dann war ich in reha. und da habe ich gemerkt, dass mir bewegung trotz den schmerzen gut tut, ich lief nicht mehr leidend umher, sondern ich machte eine anwendung nach der anderen und fühlte mich immer besser.
warum sollte ich meine zeit mit leiden verprasseln?
PNP nicht heilbar, krebs nicht heilbar..... sch.... was drauf, ob ich nun schmerzen habe oder nicht, ich mache lieber mit. dann fühle ich mich besser.
und dann, plötzlich,
DER DURCHBRUCH
es gibt doch was gegen die PNP, die nerven "erinnern" sich, was sie tun sollten, und plötzlich läuft die oma wieder

ne, glaubt mir, niemals aufgeben ist besser, egal wo der schmerz sitzt und warum man das hat.
darum animiere ich euch nochmals, tut was, lasst es nicht zu
hört auf, auf den schmerz zu horchen
was??? du tust mir weh??? dann tu ich dir auch weh und geb dir mal ´ne portion echten muskelkater, und dann kannst du sehen wo du bleibst, jawoll!!!

grüße aus köln
marion
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sunflower
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Rheumatoide Arthritis
Kavernom, frontal rechts
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von sunflower » Samstag 2. Mai 2015, 12:22

Hallo Marion,

ich bin noch recht neu hier und lese viel mit.

Als Dein Beitrag kam habe ich mich wieder erkannt. Leider nicht auf der "ich geb niemals auf" Seite.
Bei mir wurde die Neuropathie (SFN) ja erst vor kurzem diagnostiziert. (zu dem andren Mist, was ich sonst noch habe) Ich bin jetzt ein halbes Jahr schon daheim
und habe mich sehr zurück gezogen. Nicht nur wegen der Schmerzen, sondern auch weil ich mir so "komisch" mit meinem Gangbild
vorkomme. Allerdings fällt mir seither erst auf, wie viel Menschen eigentlich einen "eingeschränkten" Gang haben. (Aus welchen Gründen auch immer)
Somit habe ich mich aus Nichtwissen, Ängsten und Sorge "überschont".

Mein Neurologe meint, ich soll so wenig Medikamente nehmen wie möglich. Mein Rheumadoc ist der Meinung, lieber mehr nehmen und mehr bewegen.
Ich denke, er und Du haben Recht!!!
Eine Bekannte hat mir das Laufen mit den Walkingstöcken empfohlen und das ist echt besser. Ich kann meine Beine etwas entlasten, die Arme stärken
und fühle mich sicherer. Im Augenblick werde ich zwar -gefühlt- von Schnecken überrundet, aber ich bewege mich :lol:
Wenn ich dann heim komme und ko auf der Couch liege und Schmerzen (die sind dann schon stärker als zuvor) habe, dann weiß ich wenigstens von was :wink:
Vielleicht kann ich so lernen, Schmerzen auch positiv zu sehen...

Irgendwie ist das Grundthema Physiotherapie nach Vojta verloren gegangen...

Das interessiert mich sehr.Ich habe letzte Woche eine Reha beantragt und werde das, wenn ich sie genehmigt bekomme, da mal ansprechen.

Liebe Grüße

Sunflower
"Menschen zu finden
die mit uns fühlen und empfinden
ist wohl das größte Glück auf Erden"

StefanL
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von StefanL » Samstag 2. Mai 2015, 19:22

Hallo Marion,
auweia,

jetzt hab ich mich aber hier unbeliebt gemacht!!!
Ich glaube nicht, dass das stimmt!
Im Gegenteil, ich glaube eher, dass du vielen Betroffenen Mut gemacht hast.
Nach der Ursache forschen, testen, ausprobieren, ob sich bei verschiedenen Aktivitäten etwas verändert und auf jeden Fall nicht aufgeben: das ist, was auch ich immer wieder tue, obwohl ich gesundheitlich nicht solche massiven Probleme habe wie du.
Mach weiter so!
Ich wünsche dir Alles Gute!!
Stefan

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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von UpperWestside » Samstag 2. Mai 2015, 19:28

Hallo Marion,

das klingt ja gut bei Dir.
Kannst Du mir den Namen der Praxis verraten?
Zuletzt geändert von UpperWestside am Sonntag 26. Juli 2015, 20:27, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von pinocchio60 » Sonntag 3. Mai 2015, 04:31

hallo linda,
ich bin bei "movemus", praxis marek domin, 51145 koeln, theodor-heuss-str. ?, tel. 02203 183067, behandelnde physiotherapeutin frau esser.
wenn dir das zu weit ist, dann google das mal, manche praxen werben mit vojta, oder sonst alles abklappern und fragen.
lg marion
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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von UpperWestside » Sonntag 3. Mai 2015, 19:46

Liebe Marion,

Vielen Dank für die Info.
Ich kenne mich in Köln ganz gut aus.

Liebe Grüße

Linda

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Re: Physiotherapie nach Vojta

Beitrag von pinocchio60 » Freitag 22. Mai 2015, 05:12

liebe mitstreiter,

wißt ihr, was ich häufig träume?
ich gehe einen schönen weg entlang, mit meinen walking stöcken. erst mühsam, stolpernd, dann besinne ich mich, gehe bewußter, werde schneller. dann lasse ich meine stöcke los, gehe ohne stöcke immer schneller, bis ich beginne zu joggen. ein unglaubliches glücksgefühl durchzieht mich, ich fühle mich frei, die luft ist herrlich. und dann fange ich an zu rennen, mit erhobenen armen, laut schreiend vor glück. mein mann läuft mir entgegen, schaut mich glücklich an, wir laufen gemeinsam weiter.
blöd, ne?

ich mache weiterhin sehr gute fortschritte, und konnte gestern sogar während der reha-gruppentherapie beim aufwärmen "joggen", lächerlich sah es natürlich aus, aber ich mußte dabei weinen vor glück. meine füße hoben sich plötzlich wie selbstverständlich, mit einer immer mehr fortschreitenden leichtigkeit, so wie ich es jahrelang in meinem schönsten traum erlebt habe.

grüße aus köln
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