Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Hier könnt ihr Fragen zum Antrag von Schwerbehindertenausweis über Erwerbsunfähigkeit, Rentenantrag, REHA-Aufenthalt, Ärger mit Krankenkassen und & Co stellen, bzw berichten .

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Hochlandsmiti
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Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Hochlandsmiti » Dienstag 15. Juni 2010, 20:28

Solltest Du zu Hause Schwierigkeiten beim Saubermachen oder Einkaufen haben,
bräuchtest Du Hilfe bein Erreichen des Arztes und bei vielem anderen mehr, kannst Du ein "Persönliches Budget" beantragen.

Vorraussetzung: Du hast eine Behinderung und brauchst Unterstützung.
Mit diesem Geld kannst Du dann die Hilfe und Unterstützung selbst bezahlen.

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Meist sind es solche Menschen wie ich, die noch keine Pflegestufe haben und trotzdem Hilfe im Haushalt benötigen.
Beantragt man aber eine Pflegestufe (immer einen Zeugen mit dabei haben) und wird sie durch einen Gutachter abgelehnt, erhält man von Diesem ein Gutachten.
Dort steht dann drinn, dass man keine Pflegestufe erhält, da man sich noch selber waschen könne (oder ähnlich).
In diesem Gutachten steht aber auch beschrieben, wieviel Hilfe in Stunden man im Haushalt benötigt.
Diese Hilfe kann man dann mit dem persönlichen Budget ausgleichen.
Bei mir im Ort gibt es eine Anlaufstelle für die Beantragung des persönlichen Bugdets.
Er reicht alle Unterlagen ein.
Man kann den Antrag z. B.bei der Krankenkasse,
Rentenversicherung, Sozialamt, Jugendamt, Agentur für Arbeit... stellen.

Ich hoffe, ich habe verständlich geschrieben und wünsche Euch allen Mut!
Liebe Grüße von Hochlandsmiti
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Hochlandsmiti » Mittwoch 28. Juli 2010, 18:01

Ich hatte nun Pflegestufe beantragt.
Gestern war der Gutachter vom MDK da.
Als 2. Paar Ohren hab ich mir einen gerichtlichen Betreuer (kannte ich) mit dazugezogen.
Niemals alleine solche Sachen durchziehen!!!
In spätestens 2 Wochen solle ich Antwort erhalten.
Ich gebe dann hier weiter Auskunft,
hoffnungsvoll und bis dann denn dann
Smiti
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Hochlandsmiti » Freitag 30. Juli 2010, 15:37

Noch was tolles über das persönliche Budget:

Ein Freund des des gerichtlichen Betreuers konnte auf Grund einer Schuppenflechte seinen Beruf nicht mehr ausüben. :118:

Das Amt empfahl ihm eine Umschulung als Bürokauffrau, was er dankend ablehnte. :121:

Er beantragte das persönliche Budget und kann nun mit diesem Budget sogar studieren.
:buecher: :buecher: :buecher:

Die Höhe des Budgets deckt die Studienkosten, die sonst von einem Amt nicht übernommen werden.

Im Fernstudium qualifiziert er sich nun- trotz Arbeitslosengeld (2?)-, geile Sache, oder?

Das nenne ich mal SELBSTBESTIMMT! gib5 gib5 gib5 gib5

In diesem Sinne Smiti
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Hochlandsmiti » Donnerstag 5. August 2010, 16:38

1. Teilerfolg ist geschafft! :a070: gib5

Heute lag ein großer Brief von der Krankenkasse/ Pflegekasse im Kasten mit den Anfangssätzen:

"Sehr geehrte Frau...,leider können wir Ihren Antrag nicht bewilligen.
Die Begutachtung durch den MDK am 27.07.2010 hat ergeben, dass keine Pflegestufe vorliegt"


-Der erforderliche Hilfebedarf muss im Tagesdurchschnitt mindestens 90 Minuten betragen,
davon müssen mehr als 45 Minuten auf die Grundpflege entfallen- :118: ??? NÖÖÖ, denn:

Der Gutachter des MDK stellte einen täglichen Hilfebedarf in der Grundpflege von 22 Minuten
und bei der hauswirtschaftlichen Versorgung von 45 Minuten fest.


Gesamtzeitaufwand pro Woche:7,82 Stunden

Mit diesen 7,8 Stunden die Woche kann ich erst recht mein "Persönliches Budget" beantragen!!!

Stellt Euch doch mal vor, 7,8 Stunden jemanden zum Putzen zu haben, da weiß ich doch gar nicht,
was ich alles putzen lassen soll
:lol: :lol: :lol:

Bis demnächst :D
Eure Hochlandsmiti
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von carmi » Samstag 14. August 2010, 13:38

Liebe Smiti und liebe Forumsmitglieder!

@ Smiti

Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Teilerfolg und alles Gute für die Budgetbeantragung. :gutgemacht: gib5 :pnp052: :sekt:

@ alle

ich habe noch einen Link gefunden, der Euch sicherlich viele Fragen zum Persönlichen Budget beantworten wird:

:link: http://www.budget.bmas.de/cln_102/Markt ... _node.html

Viel Spaß beim stöbern :buecher: :pnp056:

LG Carmi
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***Menschen zu finden,
die mit uns fühlen und empfinden,
ist wohl das schönste Glück auf Erden
*** Carl Spitteler

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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Hochlandsmiti » Donnerstag 9. September 2010, 19:02

Noch eine Nachricht, die manche interressieren könnte:

Eine Bekannte erhält Pflegestufe.
Ihre Kinder sind arbeiten und können sie nicht ausreichend versorgen, obwohl sie gern würden.
:118:

Ihre Kinder reichten ein "Persönliches Budget" ein. :pnp033:

Und nun halter Euch fest: :verraten:

Sie erhält ein persönliches Budget von ca.2000 €. e_stuhl
Fachkräfte können nun mit ihr auch mal in einem liegenden "Rolli" raus zum Spazieren und ähnliches.

Somit kann sie zu Hause bleiben und braucht nicht in das Heim. :cool: :cool: :cool:
Was kann es schöneres geben?
Liebe Grüße von Smiti
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koala
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von koala » Donnerstag 16. September 2010, 13:12

habe den beitrage leider 2x abgeschickt :( sorry
Zuletzt geändert von koala am Donnerstag 16. September 2010, 13:16, insgesamt 1-mal geändert.

koala
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von koala » Donnerstag 16. September 2010, 13:14

hallo smiti,

ich finde dieses thema hochinterssant!

aber, ich steige da nicht so richtig durch!
habe gerade bei der drv angerufen, aber die wissen nichts über ein persönliches budget.
keiner kann mir richtig auskunft geben, auf meine fragen...
auf der homepage werden meine fragen auch nicht beantwortet.
vielleicht kannst du mir helfen!

mit behinderung ist da schwerbehinderung gemeint?
reicht ein grad von 60? habe rheuma und neuropatische schmerzen.
erhalte volle rente
brauche z.b. keine hilfe bei der körperpflege oder evtl selten.
aber meinen haushalt habe ich nicht mehr im griff.

werden meine ärzte dazu angeschrieben?

es wäre mir unangenehm pflegestufe zu beantragen, gibt auch einen anderen weg??

es wäre sehr hilfreich, wenn du mir antworten könntest.
danke!
lg koala :tschuess:

Hochlandsmiti
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Hochlandsmiti » Donnerstag 16. September 2010, 16:17

Liebe Koala,

mit der Behinderung ist nicht nur Schwerbehinderung gemeint, ich selbst habe einen GdB von 40 %.
Da du Rheuma und neuropatische Schmerzen hast und Du Hilfe im Haushalt benötigst,
bist gerade auch Du für das persönliche Budget prädistiniert.

Am Besten, Du bestellst Dir einen Flyer .

Dann können sich die Mitarbeiter der Rentenkasse nicht herausreden.
Stelle einen formlosen Antrag auf das "Persönliche Budget" und lege den Flyer bei.


Sollte die Rentenkasse nicht für Dich zuständig sein, so muss Diese doch den Antrag annehmen und den Antrag
zum jeweiligen zuständigen Träger weiterleiten!

Du brauchst keine Pflegestufe beantragen, soviel ich laienhaft weiß,
aber in der Ablehnung der Pflegestufe hätte schon der Bedarf, den Du hast, gestanden.

Beantragst Du sie nicht, ist es natürlich schwerer, den Bedarf, den Du hast, festzustellen.

Es wird dann jemand von der zuständigen Stelle Dich zu Hause besuchen ( jedenfals war das bei mir so)
und den Bedarf ermitteln.
Natürlich wäre es sinnvoll, ärztliche Gutachten bereit zu halten, damit sie sich die zuständige Behörde ein Bild der Krankheiten machen kann.

Solltest Du soetwas nicht zu Hause haben, schreiben sie natürlich die Ärzte an, aber dann dauert die Bewilligung des Antrages etwas mehr Zeit.


Hier nochmal die Adressen:

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Viel Glück und Hilfe wünscht Dir :119: :119: :119:
Smiti
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Nanni
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Nanni » Donnerstag 16. September 2010, 17:57

Hallo Smiti

interessant zu lesen. Weißt du evtl auch schon ob das personliche Budget einkommenabhängig ist?

L.G.Nanni

koala
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von koala » Donnerstag 16. September 2010, 20:51

hallo smiti,

1000 dank für deine schnelle antwort.

flyer ist bestellt! morgen werde ich mal beim bürgertelefon anrufen.
bin auch wie nanni gespannt, ob das budget vom einkommen abhängt!

werde weiter berichten.

lg koala

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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Hochlandsmiti » Donnerstag 16. September 2010, 20:58

Liebe Nanni,
ja, es ist Einkommensabhängig, es lohnt aber immer, das" Persönliche Budget " zu beantragen!

Der sogenannte " Selbstbehalt" ( das, was zum Leben notwendig ist, wie Miete, Lebensunterhalt)
wird davon nicht berührt.

Egal wie es verrechnet wird, meistens kommt unterm Strich was positives heraus.

Jeder hat einen anderen Bedarf, der eine will studieren mit Behinderung, der andere braucht Hilfe im Haushalt und der andere möchte gern zu einem Arzt gelangen, wo Fahrtkosten nötig wären.

Denkt aber bitte dran, dies ist eine Laienerklärung von mir, die genauesten Sachen erfahrt Ihr über das Beratungstelefon zum persönlichen Budget der Interessenvertretung Selbstbestimmt leben in Deutschland e.V.:
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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Hochlandsmiti » Freitag 1. Oktober 2010, 02:07

Juhuuuh, seit vorige Woche habe ich eine Haushaltshilfe, erstmal für 2 stunden die Woche. :a035: :a030: :bett: gib5

Für den Antrag braucht das Sozialamt bis zu 3 Monate, sind leider überfordert!
Aber mein "Betreuer" geht erstmal in Vorleistung,da er weiß, dass er das zurück erhält! :D :D :D

Sorry, aber das musste ich noch heute nach dem Chat loswerden!!! :email: :h050: :keesmi:
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Klaus

Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Klaus » Donnerstag 4. November 2010, 00:08

Für alle die aus der Gegend um Erfurt kommen
hier die Anlaufstelle bei der man das persönliche Budget beantragen kann
http://www.budget.paritaet.org/index.php?id=1765

Ich wünsch euch viel Erfolg beim Beantragen des persönlichen Budget
LG
Klaus

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Re: Persönliches Budget bei Nichterreichen der Pflegestufe

Beitrag von Hochlandsmiti » Mittwoch 8. Dezember 2010, 08:31

Ein kräftiges Hallo in die Runde!

Gestern war ich im Gesundheitsamt unseres Salzlandkreises zwecks "Persönlichem Budget".
Als erstes wurde ich gefragt, warum ich dieses beantrage, was ich meinerseits, wie oben beschrieben, ja gut erklären konnte.

Nebenbei fand ich heraus, dass es auch noch eine andere Möglichkeit der Hilfestellung gibt.
Die Ärztin sagte mir, dass es auch im Sozialamt direkt Hilfe gäbe.
Dies hieße Pflegestufe 0, da diejenigen, die keine Pflegestufe haben, jedoch Hilfe benötigen,versorgt werden müssen.

Weiterhin fragte sie nach meinen Erkrankungen, nicht nach meinen Gesundheitsstörungen.
Ich sagte, ich könne mir dies alles nicht so merken, es seien zu viele Erkrankungen.
Darauf hin verzog sie ihr Gesicht und ich sah schon meine Felle wegschwimmen.

Meine 13 Erkrankungen habe ich auf ein A 4 Blatt geschrieben mit dazu behandelnden Ärzten und mit meiner Medikation.
Ich sagte auch dazu, dass ich dies mit Hilfe erstellt hatte.

Weiterhin erprobte sie mit mir den Händedruck, wie die Arme funktionieren, ob ich sie nach oben bekomme...
Ich muss dazusagen, ich habe es mir abgewöhnt, alles zu geben.
Sobald ich Schmerzen verspüre, höre ich mit dem Armheben und ähnlichem auf.

Da ich vorher keine Medikamente nahm (muss nicht richtig sein), ging es mir bei der Untersuchung auch ziemlich schlecht, ich konnte schlecht sitzen, schlecht aufstehen...
Das Laufvermögen teste sie, wenn ich hinausgehe, mehr wolle sie mir nicht zumuten.

Und dann das Überraschende:

Die Ärztin sagte zu mir:

"Ich kann dem Antrag nur vollends zustimmen,
so werde ich es auch in die Akte schreiben"

:pnp051:
Als ich dann hinausging, half mir ihre Sprechstundenschwester noch in die Jacke.
Beide sahen meinem "Gehumpel" nach.

Meine Assistentin (so heißt die Hilfe beim "Persönlichem Budget") musste noch das Auto ranholen.
Ich musste also noch eine Weile im Sprechstundenzimmer warten.

Sobald ich hochstehen wollte, waren sofort die Sprechstundenschwester und die Ärztin ran.
Meine Assistentin half mir auf, die Ärztin wollte mir auch dabei behilflich sein,
aber jetzt kommts, Leute.

Die Sprechstundenschwester fragte im Beisein der Ärztin, ob ich Hilfe bräuchte beim Treppensteigen nach unten,
obwohl sie wussten, dass ein Fahrstuhl da war.
Na, Fangfrage?

So, das zu meiner Geschichte mit dem "Persönlichem Budget", ich glaube es aber erst wirklich dann, wenn ich es schriftlich habe.

So, versucht es doch auch, es lohnt sich,
seid alle lieb gegrüßt
Smiti
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