Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Hier könnt ihr Fragen zum Antrag von Schwerbehindertenausweis über Erwerbsunfähigkeit, Rentenantrag, REHA-Aufenthalt, Ärger mit Krankenkassen und & Co stellen, bzw berichten .

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joseff
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Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von joseff » Donnerstag 18. November 2010, 10:00

Hallo,

mich würde es Interessieren wie hoch euer GdB und welches Merkzeichen Ihr für die jeweiligen Erkrankungen bekommen habt!

Ich habe für meine COPD 50% + G im Ausweis stehen und überlege nun einen Verschlechterungsantrag zu stellen.
LG Joerg

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Hochlandsmiti
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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von Hochlandsmiti » Donnerstag 18. November 2010, 11:15

Lieber Joseff,

50 % und Mehrkzeichen G ist schon ganz schön viel, da bei dir eine Gehbehinderung durch das COPD besteht.
Es werden ja nicht alle Erkrankungen, wie du weißt, zusammengezählt, sondern "nur" deren Auswirkungen.


Es besteht sogar bei manchen die Gefahr, dass die Prozente gekürzt werden.

Soll heißen: Wenn du einen Verschlechterungsantrag stellst und durch das PNP keine anderen Beschwerden für die bisher festgestellten Behinderungen hinzugekommen sind, gehst Du vielleicht leer aus.

Und wenn du das schon machst, denke an folgendes, nur im Verschlechterungsantrag ankreuzen, dass die neuen Erkrankungen berücksichtigt werden, nicht die schon vorhandenen.
Mache ein Kreuz bei : Antrag auf Feststellung weiterer Behinderungen, denn dann haben Deine jetzigen Feststellungen sogenannten "Bestandsschutz". :119:

Ich habe bei Wirbelsäulenschäden 40 %, PNP und andere Erkrankungen
sowie meine Gehstörung wurden nicht berücksichtigt.:118:

Vorige Woche(?) habe ich einen neuen Antrag gestellt, auf Merkzeichen "G".


Dies aber nur, weil mir dann ev. eine größere Wohnung zustehen würde, in der ich mich auch mal "drehen" kann.

Ansonsten bringt mich das "Persönliche Budget" sehr viel weiter.


Sei ganz lieb gegrüßt
von Smiti :a055:
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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von Rainer64 » Donnerstag 18. November 2010, 19:54

Hallo,

ich habe eine erbliche Polyneuropathie,
genauer gesagt eine HMSN, Typ 1 bzw. CMT
und einen Grad der Behinderung, oh dieses
Behördendeutsch, von 30.

Gruß
Rainer64

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joseff
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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von joseff » Donnerstag 18. November 2010, 19:58

Hallo Smiti,

das uns das Persönliche Budget viel weiter bring ist schon klar...aber mir geht es ja um die Merkzeichen beim SBA , so ein kleines aG würde mir auch schon mal etwas helfen.
ich denke da in erster Linie an die Fahrkosten zu den ganzen Fachärzten usw.
LG Joerg

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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von Nervenbündel » Freitag 10. Dezember 2010, 15:57

Ich habe nun seit August endlich den erfolg eines Ag im Ausweis und bin von 70 auf 90 % gestuft worden. Es hat zirka ein halbes Jahr gedauert bis dieses Ergebnis endlich durchkam.
Ich muss dazu sagen das ich nach der ersten Ablehnung einen ganz großen Teil der arbeit meinen Hausarzt zu verdanken habe, ohne seine Hartnäckigkeit wäre ich nie soweit gekommen.
Allerdings kann ich dem Versorgungsamt keinen vorwurf machen da auch die Mitarbeiter dort mir immer alles fragen und möglichkeiten entgegen gebracht haben. Der Medizinische Dienst der Ämter bekommt daher leider keine Pluspunkte von mir. Alles eine frage der Organisiation in diesem bereich, da viel über Schablonen einfach entschieden wird und kein Fall wirklich ausreichend bearbeitet wird.

Ich habe ein PnP die noch unspezifisch ist , sich aber extrem auf Beine Fuß und Hände austobt. Bekomme momentan Lyrica 2x150mg da meine Spenderniere nicht mehr abkann.

Momentaner Stand ist also GdB: 90% Zusätze sind : G, aG , H

lg Olli
Euch Sterblichen von morgen
Prophezei ich
Heut und hier:
Bevor noch das nächste Jahrtausend beginnt,
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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von michel » Mittwoch 12. Januar 2011, 19:31

hi,
meine situation:
insuliner, polyneuropathie, fusszehenamputation, niereninsuffiziens, herzinsuffiziens,
spinalkanalstenose, operierter bandscheibenvorfall, retinopathie beide augen//links 70% restschärfe.
zu schwer, zu dick, zu klein!!
nach reha rückwirkend in erwerbsunfähigkeit versetzt bis zur altersgrenze (bei mir 60 möglich)
in reha verminderte gangleistung (100-200 meter//vermindertes treppensteigen//gangunsicherheit)
70% und *G*
abber was bringt's?? es bleibt:
ich kann ohne rollator nicht laufen und spaziergänge sind geschichte:(

michael
mache aus allem das beste
behalte deine freunde
grüsse aus hessen

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Soni
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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von Soni » Donnerstag 3. Februar 2011, 21:04

ich habe meinen Ausweis letzten Sommer bekommen
gleich unbefristet -was mich sehr erstaunt hat-
50% G + B

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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von caulimaus » Montag 21. Februar 2011, 02:31

hallo, ich habe 40% bei polyneuropathie- nicht zuzuordnende pnp in erblicher form (glaube heißt es). ich weiß auch bis heute nicht welcher typ pnp ich bin, glaube typ 4, da alle dazu schweigen, dann noch schweres restless-legs-syndrom (rls), spinalkanalstenose, zwei große nicht operierte bandscheibenvorfälle, 12 magengeschwüre, arthrose in rücken und zehen. habe neuantrag gestellt, keine chance auf mehr prozente, abgelehnt ! meine volle erwerbsminderungsrente wurde abgewiesen, ich könne noch 6 stunden am tag arbeiten und fühle mich auch durch die vdk nicht besonders unterstützt, sowie mangelnde unterstützung meines hausarztes und meine neurol. spricht mehr für die seite der rv.und ich versuche nur noch zu beweisen , dass ich krank bin.ich bin und bleibe in alles richtungen ,,DER HOFFNUNGSLOSE FALL,,. danke das ihr mir zugehört habt. lg caulimaus :?: :( :?: :( :tschuess:

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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von joseff » Montag 21. Februar 2011, 09:44

Also da würde ich dir Empfehlen die Ärzte zu wechseln...Für das RLS gibt es tolle Klinik in Kassel hie mal der link:

http://www.paracelsus-kliniken.de/deuts ... /page.html

Beweisen das du krank bist musst du niemanden nur solltest du schon die Bestätigungen der Fachärzte, sprich gesicherte Befunde vorweisen, natürlich die Aktuellsten.
LG Joerg

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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von caulimaus » Dienstag 22. Februar 2011, 01:23

hallo lieber jörg, danke für deine schnelle antwort. natürlich habe ich über jahre viele berichte von fachärzten über mein rls gesammelt. jahrelang war mein rls natürlich in frage gestellt, da meine symthome schon immer sehr stark ausgeprägt waren und ich mußte schon 4x deswegen zum med. dienst. ich hatte dann wiedereinmal die nase voll und habe mich letztes jahr 2010 selber in die klinik in ein schlaflbor einweisen lassen, da ich immer dieses blöde gefühl hatte, dass alle mich hinstellen als würde ich ihnen etwas vorspielen. ich hatte es viele jahre nicht leicht deswegen. diese letzte einweisung in dieser klinik, die brachte mir etwas, denn im schlaflabor sah man dann, dass ich sehr an dem rls litt und bekam endlich einen ,,stempel,, (symbolisch)für mein rls, eine diagnose, nämlich schwerstes rls. gleichzeiteig bekam ich auch die diagnose polyneuropathie.meine ärzte habe ich ich auf grund ,,nie erst genommen zu werden,, schon jedes jahr gewechselt und bin jedes jahr wieder neu enttäuscht worden. es war jedesmal schrecklich für mich, da es alle wie immer und jedesmal auf die psyche schoben,sobald sie nicht mehr weiter wußten. jetzt möchte der med dienst der rv bei mir feststellen, wie stark mein schmerz ist und mein anwalt (vdk) sagte mir schon, dass die rv immer davon ausgeht, dass man symoliert, weil man schmerzen nicht sehen kann und ich ihnen etwas vorspielen könnte.und wie du siehst, bin ich ich wieder am anfang angekommen.ICH MUSS WIEDER EINMAL BEWEISEN, DASS ICH KRANK BIN. ich hatte 2006 schon einmal diese feste diagnose rls, durch meinen damaligen neurologen gestellt, dann wurde diese aber wieder durch den hausarzt, der immer nur von psyche sprach vom weg gelenkt und sie war vergessen, jetzt habe ich die diagnose zu 2x und wieder höre ich von einigen dieses psychowort und es fängt schon wieder an, dass die festen diagnose wie damals so langsam ignoriert und dadurch vergessen wird. was sagst du nun dazu? lg caulimaus :(

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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von joseff » Dienstag 22. Februar 2011, 07:45

Hallo Caulimaus,
was soll ich dazu sagen... mir dem RICHTIGEN Arzt und der Bestätigten Diagnose sollte das nun wirklich kein Problem sein. Einen Hausarzt der die Diagnose eines Facharztes infrage stellt
und dich nicht zur zweiten Befundung beim anderen Facharzt anmeldet also ehrlich den sollteste aber schnell wechseln. Leider ist es so das wir meist ein Ärzte-Marathon durch laufen bevor der erste Befund dann doch Bestätigt wird.
Ich kann dir nur sagen such mal im RLS forum nach einer klinik in deiner Nähe und lass dich dort dann untersuchen. Sorry ich muss jetzt los zu Muskel Picksen.
LG Joerg

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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von Olline » Dienstag 22. Februar 2011, 21:28

Hallo Caulimaus,

ich hatte 2005 und 2008 den gleichen Ärger mit den Versorgungsamt. Es ist ganz wichtig sofort Widerspruch einzulegen und Akteneinsicht zu verlangen.

2005 hat meine HWS Probleme nicht berücksichtigt und 2008 hat der Neurologe seine 2007 gestellte Diagnose PNP widerrufen. (PNP ausgeschlossen)

Zu meinem Glück hatte ich einen guten Schmerz und Hausarzt die dem Versorgungsamt bestätigt haben, das man eine PNP nicht heilen kann und ich dafür Medis bekomme.

2005 hat man mir erst 40 % bewilligt. Nach Widerspruch wurden es dann 50 % und Merkzeichen G
2008 sollte es bei 50 % u. G bleiben. Nach Widerspruch wurden es dann 70 % und Merkzeichen G
hatte a.G. angekreuzt, war mir aber im klaren das ich das nicht bekommen werde.

Habe jetzt wieder einen Änderungsantrag gestellt weil ich auf beiden Ohren Mittel bis Hochgradig Schwerhörig bin und meine Netzhaut sich an beiden Augen ablöst.

Bin mal gespannt ob ich mehr Prozente und die Merkzeichen B und RH bekomme.

Ich hoffe das es sich bei dir noch zum Guten wendet.

Liebe Grüße
:bis_bald:
Olline
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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von caulimaus » Montag 28. Februar 2011, 02:57

hallo ich bin wieder da und sorry, dass ich nicht gleich wieder hier war, aber oft ist mir wegen meiner situation schon alles egal und ich will nichts mehr sehen und hören.ich habe mir fest vorgenmmen meinem hausarzt und meiner neurologin mal tüchtig die meinung zu sagen, von wegen, wieder arbeiten und das 6 stunden täglich. ich weiß jetzt nicht in wie weit du (ihr) jetzt informiert seit/bist. die kk hatte mich angerufen und gesagt, dass ich zur reha in eine psychosomatische klinik soll, wegen meiner ständigen rückenschmerzen (spinalkanalstenose, 1 spritze und ich bin wieder gesund für die arbeit, laut orthopäde), dies auf empfehlung des letzten gutachtens der kk, wegen meines rückens (spinalkanalstenose). meine neurologin erklärte mir deutlich, wenn ich da nicht hingehen möchte, kann man ( also alle ärzte die mit mir zu tun haben, rente?) davon ausgehen, dass ich nicht mehr gesund werden möchte(!!!) und nicht mehr arbeiten will !!! hallo, ich bin jetzt schon fast 2 jahre krank geschreiben !!!???? ich kann nicht mehr arbeiten vor schmerzen rls, pnp, magengeschwüre, arthrose rücken, rücken !! sie sagte, die symthome gehen davon nicht weg und bla, bla..., schon hat sie sich wiedersprochen. ich habe bei der kk abgesagt, denke jetzt aber, dass es vieleicht falsch war, denn vieleicht verstehen die ärzte mich da laut meiner unterlagen und meines pers. erscheinens ja besser und der weg in die rente ist für mich dann leichter sowie, dass die richtige festlegung beim grad der behinderung eingetragen wird. was meinst du, ist es für mich dann einfacher oder liegen dort noch mehr steine auf meinem weg? ich weiß so langsam nicht mehr ein und aus. war es falsch oder soll ich noch schnell zusagen, wenn es mir hilft, denn der anruf war erst letzte woche? bitte, bitte helft mir alle, was für mich eventuell zum vorteil ist.

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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von joseff » Montag 28. Februar 2011, 10:34

Hallo Caulimaus,

eins steht fest das in 90% der Fälle , vor der Rente eine Reha kommt. Also KK schnell anrufen und sagen Ja ich will.

Bei Psychosomatik gibt es meistens 5-6 Wochen, also kannste auf alle Fälle, erstmal verwönnen lasssen und ganz wichtig den Ärzten und Therapeuten in der Reha-Klinik nix vormachen und gleich sagen worum es geht.
Wenn denn doch keine Rente bei raus kommt dann hast du dich für den nächsten Kampf jedenfalls gut erhohlt.

Hier ist noch eine Hilfe zum nachlesen:

http://www.rentenburo.de/html/frm_100_01.html
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Re: Grad der Behinderung - Schwerbehindertenausweiss

Beitrag von caulimaus » Montag 28. Februar 2011, 13:14

hallo joseff, vielen, vielen dank für deine so schnelle antwort. du bist ein schatz !!! ich wußte echt nicht mehr ein noch aus. gut das es foren gibt in denen man sich schlau fragen kann. jetzt fällt mir auch wieder ein, wie beim vorletzten gutachten (kk) gesagt wurde, dass ich dann noch mal, bevor ich in die rente gehen ,,würde,,, eine rehamaßnahme für mich vermerkt werden müßte. komisch nur joseff, dass meine erste begutachtung durch die rentenversicherung auf grund meines rls (grund des rentenantrages) tatt fand und auch deswegen meine erwerbsminderungsrente abgelehnt wurde. mein rls wurde wegen der starken symthome immer in frage gestellt. erst einen monat nach dieser begutachtung kam ich dann ins klinikum, wo schwerstes rls festgestellt wurde und die pnp. so nun der lacher. in diese reha soll ich aber wegen meins spinalkanalstenose (rücken) hin, wo dann, auf grund meines rückens, über mein rente entschieden wird, obwohl sie wegen rls abgelehnt wurde???????????????????? sag mal bitte joseff, ist da was faul und muß ich jetzt besonders auf etwas achten, wenn ich meine reise antrete? vieleicht muß ja auch in dem sozialrechtsstreit, vertreten durch die vdk, nochmals darauf hingewiesen werden oder nicht???? wieder eine frage die ich schnell wissen müßte, denn schon morgen muß ich zum hausarzt, der den antrag für mich fertig macht und mich nochmals untersucht, weil ich auf grund einer hochzeit beides meine jüngste tochter) und 1 woche später geburt meines ersten enkelkindes wieder zu hause sein MÖCHTE. ich danke dir im voraus für deine so tolle mühe, schön das es dich gibt. lg caulimaus

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