KK Zwingt mich eimnen Antrag über die RV zu stellen - was nu

Hier könnt ihr Fragen zum Antrag von Schwerbehindertenausweis über Erwerbsunfähigkeit, Rentenantrag, REHA-Aufenthalt, Ärger mit Krankenkassen und & Co stellen, bzw berichten .

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Sunstriker
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KK Zwingt mich eimnen Antrag über die RV zu stellen - was nu

Beitrag von Sunstriker » Mittwoch 21. September 2011, 13:53

Hallo liebe Mitleidenden,

eben kurz zu mir: Ich bin 40 Jahre alt und leide unter einer senso-motorischen Polyneuropathie ungeklärter Herkunft, wie die meisten hier mit recht starken Schmerzen und stark
eingeschränkter Gehfähigkeit. So das zum Krankheitsbild. Ich bin seit Februar 2011 krank geschrieben und erhalte derzeit Krankengeld, habe eine ungekündigte Festanstellung als
Reisebusfahrer, jedoch erst seit September 2009 und war vorher knapp 10 Jahre selbständig. Nun war ich Anfang der Woche bei mienem Doc ( die Krankmeldung lief aus ) und der
berichtet mir das der MDK mit Ihm telefoniert habe und sie ( mein Arzt under MDK ) sich einig seien das bei mir nur eine Berufliche und medizinische Reha in Betracht komme, da ich
mit PNP auf keinen Fall mehr Reisebus werde fahren können. Na KLASSE!!! - mein Problem: Ich kann derzeit einfach keine Anträge über die RV stellen, da ich zum jetzigen Zeitpunkt
noch kein Anrecht auf EM - Rente habe, da ich den letzten 5 Jahren nicht mindestens 36 Monate Beiträge zur RV gezahlt habe, ich war ja selbständig. Nun habe ich gestern Besuch
von sozialen Dienst der KK gehabt, diese gibt mir einen BEscheid der KK mit der Aufforderung innerhlab der nächsten 10 Wochen einen Antrag bei der RV zu stellen auf medizinische Reha.
Ansonsten würde der Krankengeldbezug UND meine Mitgliedschaft in der KK enden! PAFF - Ich habe dann mit meinem Arbeitgeber gesprochen und der wäre dazu beriet mein Arbeitsfeld
so abzuändern das ausser ein paar kurzen Fahrten mit Kleinbussen ( Schulbus ) ansonsten das Ganze in Bürotätigkeit umgewandelt würde - aich soll also quasi als Disponent ins Büro.
Nun habe ich bei der Krankenkasse nachgefragt ob die Wiedereingleiderung über das Hamburger Modell eine Alzternative zum Reha Ansztrag wäre, es ginge ja nun auch schließlich
um den Erhalt mienes Arbeitsplatzes. Dieser Wiedereingleiderung hat die KK dann heute zugestimmt, besteht jedoch weiterhin auf der 10 Wochen Frist zur Antragstellung bei der RV.

NUn meine eigentliche Frage: Hat jemand von Euch schin einmal versucht gegen diesen Bescheid nach § 51 SGB V Einspruch einzulegen? Mein Problem ist folgendes: Ich muss noch ca. 10
Moinate rumkriegen um Anspruch auf die Erwerbsminderungsrenzte zu haben - mit einem Einspruch könnte ich den Anspruch auf Krnakengeld quasi einfrieren, vorrausgesetzt die
Krankenkasse stimmt dem auf´grund der Wiedereingliederung zu. Lehnt sie jedoch ab, laufe ich Gefahr das sie mir fehlende Mitwirkung in Sachen Reha vorweisen und mich ganz schnell
aus der Kasse werfen, das geht schon alleine beim Bedarf an Medikamenten nicht!

riesenproblem, ich hoffe Ihr könnt mir evtl. den einen oder Anderen Tipp geben. Achso noch eine Frage: habt Ihr Erfahrungswerte bezüglich der Wiedereingleiderung?

Eigentlich habe ich vom 19.10 an einen 3 wöchigen Urlaub geplant - Frage kann man die Wiedereingliederung für die Dauer des Urlaubs unterbrechen? - oder ist es möglich
die Wiedereingleiderung in einem Zeitraum von nur insgesamt 2 Wochen unterzubringen? wir kämen am 09.11. aus dem Urlaub zurück und bis zum 29.11 muss ich ja wider voll
arbeitsfähig sein, damit ich eben keinen Antrag auf Reha bei der RV stellen muss.....

.....was solls - lebe Dein LEben beständig - du bist länger kaputt als lebendig

Hochlandsmiti
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Deine Diagnose: Bsv C6/ C7,
OP 2008- Versorgung mit einer "Prodisc",
Mitralklappenstenose,
PNP (beide Ulnaris- und beide Peroneusnerven)
axonale und demyelinisierende PNP
Wohnort: Sachsen / Anhalt

Re: KK Zwingt mich eimnen Antrag über die RV zu stellen - wa

Beitrag von Hochlandsmiti » Mittwoch 21. September 2011, 23:22

Lieber Sunstriker,

lasse es Dir bitte schriftlich vom Arbeitgeber bescheinigen, dass du einen behindertengerechteren Arbeitsplatz bekommst.

Desweiteren würde ich mit der Krankenkasse sprechen, dass Du kein ANspruch auf EM Rente aus den Gründen der ehemaligen Selbstständigkeit hast.

Und auf eine Erkrankung könnte man 1,5 Jahre krankgeschrieben sein, nur so als Info.

S-it Sitouation, also unbedingt mit der Krankenkasse reden, reden, reden.

Wäre es eine Option, einen Termin mit denen und Deinem Arbeitgeber zu machen?

Gibt es einen Bertriebsrat/eine Behindertenvertretung bei Euch im Betrieb oder eine Hauptfürsorgestelle oder einen Sozialarbeiter, der für Dich und mit Dir dies regeln könnte???

Ganz liebe Grüße
Liane
Ein Lächeln kostet weniger
als elektrischer Strom
und gibt mehr Licht!

Sunstriker
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Re: KK Zwingt mich eimnen Antrag über die RV zu stellen - wa

Beitrag von Sunstriker » Donnerstag 22. September 2011, 01:05

Hallo Liane, vilen Dank für die schnelle antwort.

NNun mit der Krankenkasse habe ich bereits geredet, sie stehen aber auf dem Standpunkt das die medizinische Reha,
in meiner jetzigen Situation ja auch gesundheitsfördernd sein soll und sie eben diesen "Gesundheitsauftrag" haben.
Auf meine Nachfrage warum ich dann nicht die med. Reha über die KK machen kann sagten sie: weil eben die RV dafür
zuständig ist. Auch wegen der Selbständigkeit habe ich mit der KK gesprochen: einziges Zugeständnis: Sie stimmen der
Wiedereingliederung zu obwohl sich mein Arbeitsplatz ändert, laut Gesetz ist eine Wiedereingliederung eigentlich nur
zulässig wenn man in denn alten Beruf zurück geht.

Einen Betriebsrat oder gar Behindertenbeauftragten haben wir nicht in der Firma ´, ich arbeite in einem kleinen Familienbetrieb
mit gerade einmal 12 Angestellten - Gott sei Dank mit einem mitarbeitenden und recht sozial eingestellten Chef.

Ich habe auch bereits Rücksprache mit dem VDK gehalten. Aussage: die 36 Monate sind vollkommen unumstößlich, mir bleibt
nichts anderes übrig als diese Zeit der BEitragszahlung voll zubekommen, entweder über Arbeit oder eben über Zeiten der Arbeits
losigkeit. Wenn also alle Stricke reissen lass ich mich gesund schreiben - laß mich von meinem Arbeitgeber aus betrieblichen GRünden
kündigen und muss dann eben die fehlenden 10 Monate über AA reinbekommen.

Ich finde es eigentlich unglaublich das man mir quasi sagt: Tja du hast zwar Dein Leben lang ( insgesamt nun fast 25 Jahre ) Beiträge
in die KK gezahlt, aber jetzt wo man mal etwas länger ´krank ist drohen sie mit Ausschluß aus der KK.

Sunstriker
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Re: KK Zwingt mich eimnen Antrag über die RV zu stellen - wa

Beitrag von Sunstriker » Donnerstag 6. Oktober 2011, 11:29

Hallo Katzenfreund,

vielen Dank für den Tipp. Mitglied im VDK bin ich auch bereits, aber auch die meinen das an der 36 MOnatsregelung nicht zu rütteln ist.
Gott sei dank spielt mein Arzt und mein Arbeitgeber mit. So dass ich nun eine Halbwegs-Lösung gefunden habe. Ab dem 28.11. ( ein Tag vor Ablauf der Frist )
bin ich nach 3 wöchiger Wiedereingliederung ( hamburger Modell ) wieder voll arbeitsfähig. ZUmindest auf dem Papier. Mein Chef stimmt zu das ich teilweise ins Büro
gehe und ich werde es einfach mal probieren. Derzeit kann ich mir einen 8 Stunden Arbeitstag zwar kaum vorstellen, aber mal sehen. Sollte das nicht klappen. so habe ich es
in der Firma vereinbart kündigt mich mein Chef aus betrieblichen Gründen, und ich gehe ganz normal zum AA. So sollte ich die mir fehlenden dann noch 7 Monate locker
rumbringen. Dann kann ich mich werneut auf die PNP krank schreiben lassen. und muss dann natürlich sofort den Reha Antrag stellen. Aber dann ist es mir egal, da ich den Anspruch
auf Erwerbsminderungsrente erreicht habe.

Alles Gute . ich berichte sobals es etwas neues gibt wieder

polyneuropathie.rb
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Registriert: Freitag 14. Oktober 2011, 11:08

Re: KK Zwingt mich eimnen Antrag über die RV zu stellen - wa

Beitrag von polyneuropathie.rb » Freitag 13. Januar 2012, 09:06

Sunstriker hat geschrieben:Hallo Katzenfreund,

vielen Dank für den Tipp. Mitglied im VDK bin ich auch bereits, aber auch die meinen das an der 36 MOnatsregelung nicht zu rütteln ist.
Gott sei dank spielt mein Arzt und mein Arbeitgeber mit. So dass ich nun eine Halbwegs-Lösung gefunden habe. Ab dem 28.11. ( ein Tag vor Ablauf der Frist )
bin ich nach 3 wöchiger Wiedereingliederung ( hamburger Modell ) wieder voll arbeitsfähig. ZUmindest auf dem Papier. Mein Chef stimmt zu das ich teilweise ins Büro
gehe und ich werde es einfach mal probieren. Derzeit kann ich mir einen 8 Stunden Arbeitstag zwar kaum vorstellen, aber mal sehen. Sollte das nicht klappen. so habe ich es
in der Firma vereinbart kündigt mich mein Chef aus betrieblichen Gründen, und ich gehe ganz normal zum AA. So sollte ich die mir fehlenden dann noch 7 Monate locker
rumbringen. Dann kann ich mich werneut auf die PNP krank schreiben lassen. und muss dann natürlich sofort den Reha Antrag stellen. Aber dann ist es mir egal, da ich den Anspruch
auf Erwerbsminderungsrente erreicht habe.

Alles Gute . ich berichte sobals es etwas neues gibt wieder

Das mit der Kündigung würde ich mir doppelt und dreifach überlegen, warst du schon Langzeitarbeitslos ??? Das ist kein langer Urlaub oder so, ich würde etwas drum geben wieder arbeiten zu können (im alten Beruf).

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