Welche Chance besteht bei PNP auf Frührente

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sweetnoise
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Welche Chance besteht bei PNP auf Frührente

Beitrag von sweetnoise » Samstag 11. März 2017, 18:28

Hallo zusammen,
vllt. könnt ihr mir weiterhelfen. Meine demyelinisirend-axional senso-motorische(also das volle Programm) PNP unklarer Genese wurde vor knapp anderthalb Jahren diagnostiziert. Sie ist offensichtlich ziemlich schnell fortschreitend - beim Lyrica bin ich jetzt auf 3-4 x150 mg angekommen - das Ergebnis ist relativ ernüchternd. Extrem schlimm empfinde ich die Taubheit in beiden Füßen - Gehen im Dunkeln geht auch nur noch ganz schlecht - bin schon mehrmals nachts gefallen - ist wohl wegen der fehlenden Achillessehenreflexe.

Kurzum: die Nebenwirkungen vom Lyrica machen mich mittlerweile ziemlich kaputt. Hab noch Arthrose in allen größeren Gelenken, teilweise Grad 4.
Hab jetzt erstmal mit der Großzehenendoprothese angefangen - demnächst kommen Knie und Schulter rechts - irgendwann auch links.
Arbeite im öffentlichen Dienst - aufgrund der enormen Fehlzeiten drohen se mir aktuell mal wieder mit Kündigung. Haben mich jetzt in einen absolut stressigen Job gesteckt, den ich unter Lyrica Einnahme nicht mehr bewältigen kann. Hab immer öfters extreme Extrasystolen.
Bin 57 und könnte mit Abzügen frühestens Februar 2024 in Rente gehen.

Ich bin ehrlich: ich kann und will nicht mehr .

Wer hat eventuell Erfahrungen, ob eine Frührente möglich ist aufgrund der PNP? Werde wahrscheinlich in absehbarer Zeit auf Morphium umsteigen müssen, da das Lyrica und Duloxetan langsam ausgereizt ist. Ich hab ja jetzt schon drei Mal am Tag den Blackout ca. 3 Stunden nach Einnahme des Lyrica - dann geht nichts mehr - gegen diese bleierne Müdigkeit machste nichts. Extreme Schlafstörungen,Herzrasen,Schwindelattacken,Doppelsehen, Gedächtnislücken,Vergeßlichkeit etc. Ich schaff das auf der Arbeit nicht mehr. Der Druck der Schuhe und speziell der selbst dünnsten Sommerstrümpfe ist schon zu viel. Zu hause barfuß gehts es so la la.
Teilerwerbsunfähigkeit bringt mir herzlich wenig finanziell - ich verdiene jetzt schon nicht allzuviel.
Mit dauerhafter Frührente würde ich nach Ungarn gehen.
Hat irgendeiner ne Idee??
Gruß
Andreas

wanda01
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Registriert: Montag 24. April 2017, 04:00

Re: Welche Chance besteht bei PNP auf Frührente

Beitrag von wanda01 » Mittwoch 26. April 2017, 11:23

Thanks for the good information. Very useful







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Petrana
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Beiträge: 1
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Deine Diagnose: Herzinsuffizenz nach 2 Infarkten
Polyneuropathie mit Schmerzen im Unterbauch, Füße und Waden.
Krämpfe in den Händen.

Re: Welche Chance besteht bei PNP auf Frührente

Beitrag von Petrana » Donnerstag 27. April 2017, 20:02

Es tut mir sehr leid für dich, dass du mit Schmerzen zur Arbeit gehen musst.
Ich wollte mir damals das Leben nehmen, da riet mir mein Hausarzt zu einem Psycho Doc zu gehen.
Damit bekam ich dann mit 58 meine Frürente ganz schnell durch.
Vielleicht ein Tip für dich ?

Nervenfasern12
Beiträge: 9
Registriert: Dienstag 25. April 2017, 17:44
Deine Diagnose: Polyneuropathie mit unbekannter Herkunft
Wohnort: Bad Gandersheim

Re: Welche Chance besteht bei PNP auf Frührente

Beitrag von Nervenfasern12 » Montag 1. Mai 2017, 18:03

Hallo, Petrana,
die Chance auf Frührente ist recht hoch. Vorausgesetzt Du hast Deine Grundpflichtjahre voll.
Ich bin auch mit 59 Jahren, Frührentnerin gewurden.
Gruß Nervenfasern12

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